Vor einigen Monaten ist ein neues «Working Paper» des Internationalen Währungsfonds (IWF) erschienen, das sich mit der Frage befasst, ob man das Bargeld vom elektronischen Geld trennen könnte. Es geht dabei um ein Problem, dass die Zentralbanken identifiziert haben, als sie begannen, negative Zinsen in der Geldpolitik einzuführen. Dabei können zwar elektronische gespeicherte Vermögen auf […]

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Die aktuelle geldpolitische Situation auf den Finanzmärkten stellt nicht nur Finanzinstitute vor ungeahnten Herausforderungen: Seit die Europäische Zentralbank (EZB) im Juni 2014 historisch erstmalig den Einlagezinssatz unter die Null-Prozent-Marke gesenkt hat, verbreiten sich negative Zinsen im Finanzsystem. Nun kostet es bei einigen Banken Negativzins, Guthaben auf dem Konto zu haben. Wenn aber Guthaben auf der Bank noch zusätzliche Gebühren kosten, holen viele ihr Geld lieber von der Bank. Bleibt tatsächlich nur die Flucht ins Bargeld? Was genau hat es mit den negativen Zinsen auf sich? Und wird Bargeld in Zeiten zunehmender Digitalisierung überhaupt noch benötigt?

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Warum die EZB-Entscheidungen vom 10.03.2016 eine nachhaltige Stabilisierung der Finanzmärkte in Europa einleiten können.
Die Leitzins-Senkungen entsprechen dem Vermögens-Überangebot an den Märkten: Einem zunehmenden Angebot von Geld- und Sparvermögen innerhalb Europas steht heute eine sinkende Nachfrage nach Krediten gegenüber. Zur Verhinderung von Bargeldhortungen sollten die Negativzinsen zukünftig auch auf die Bargeld- und Giralgeldhaltung ausgeweitet werden.

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Die Mitglieder der Wissenschaftlichen Arbeitsgruppe nachhaltiges Geld haben sich zum Ziel gesetzt, folgende Fragen tiefergehend zu analysieren: Verhält sich Geld so neutral, wie es die Wirtschaftswissenschaft in den meisten ihrer Modelle voraussetzt? Oder treibt die Konstruktion des Finanzsystems, treibt das Geld selbst wirtschaftliches Wachstum mit an? Inwieweit ist die Geldarchitektur auf Wachstum angewiesen, um ihre […]

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Damit wir zukünftig ALLE die Gewinner sind Ein leicht verständliches Plädoyer für neues Geld, das zinsfrei, gerecht und stabil ist. Das Buch liefert eine Argumentation für eine neue Bewegung, die von unten entsteht und die Druck auf Politik und Wirtschaft ausübt, um endlich auch ein Geldsystem zu schaffen, das den Menschen dient und nicht dem […]

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Im Juni 2014 hat die Europäische Zentralbank (EZB) erstmals einen Zinssatz unter 0% gesenkt. Diese „negativen Zinsen“ erhebt sie auf Übernacht-Einlagen der Geschäftsbanken – und sie ist damit nicht die erste und einzige Bank. Die Zentralbanker wollen damit erreichen, dass die Geschäftsbanken Kredite an die Realwirtschaft vergeben, anstatt überschüssiges Geld bei der Zentralbank zu lagern. […]

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Ökonomen sind sich einig, dass die Subprime-Krise in den USA und die daraus folgende Finanzkrise ermöglicht und befeuert wurde durch die vorangegangene expansive Geldpolitik der FED als Reaktion auf frühere Krisen. Genau diesen Fehler wiederholt nun die EZB. Dabei könnte sie mit Negativzinsen das gleiche Ziel viel besser erreichen.

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Wer verstehen will, wie Geld funktioniert und in welcher Weise es unser Leben beeinflusst, sollte Margrit Kennedy fragen. Mit ihren Bü­chern und Vorträgen deckt sie systematische Fehler unseres Geldsystems auf. Als Ausweg aus dem krisenanfälligen Monopolgeld beschreibt Kennedy die Einführung einer Vielfalt von komplementären Geldsystemen, die für spezielle Zwecke entworfen werden können, ähnlich dem Prinzip […]

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von Robert Mittelstaedt, Januar 2012 Eine Analyse um die Umlaufsicherung besser zu verstehen: Die Umlaufgebühr dient dem Zweck eines stetigen Geldumlaufs und darüberhinaus ist sie die Korrektur des Wertmaßstabs, der die Inflation überflüssig macht. Für die Korrektur des Wertmaßstabs liefert die Quantitätstheorie bereits ziemlich gute Anhaltspunkte über die Höhe der Umlaufsicherung. Ein stabiler Wertmaßstab des […]

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