Eine Auflistung von Veranstaltungen in der Vergangenheit. Hier geht es zurück zu den aktuellen Veranstaltungen.

Die Monetative e.V. veranstaltet in Zeiten der Corona-Krise nun im wöchentlichen Rhythmus Web-Gespräche zu jeweils einem Aspekt des umfangreichen Themas „Monetäre und wirtschaftliche Aspekte der Corona-Krise“. Die Gespräche werden eine Stunde dauern und nach einer kurzen fachlichen Einführung zu Beginn, wird es den Teilnehmern ermöglicht sich in die Diskussion mit einzubringen.

Das nächste Gespräch dieses Formats wird am 03. April 2020 um 19 Uhr stattfinden zu der Thematik „Zentralbanken in der Krise“. Anwesender Experte an diesem Tag ist Prof. Dr. Helge Peukert, Universität Siegen, apl. Professor für Plurale Ökonomik. Die Teilnehmerzahl ist auf 100 begrenzt, daher melden Sie sich bitte hier  an, um sich ihren Platz zu sichern.

 

Einige Aspekte für das Gespräch am 03. April:

  • Welches Mandat haben die Zentralbanken, und überschreiten sie es derzeit?
  • Mindestreserve, Leitzins, Offenmarktgeschäfte – welche Instrumente nutzen sie?
  • Möglichkeiten und Grenzen der Zentralbanken, auch im Hinblick auf die private Geldschöpfung der Banken
  • Demokratisierung und Transparenz der Zentralbanken
  • Welche Maßnahmen ergreifen die Zentralbanken in der Coronakrise und welche Wirkung haben diese?
  • Auswege: CBDC, direkte Staatsfinanzierung durch Zentralbank durch Änderung Art.123 AEUV, Coronabonds, Helikoptergeld, Buchung von Zentralbank-Geld als Aktivum,Vollgeld

 

(New date to be confirmed)
The advent of the financial crisis caused economists, politicians and citizens to question the legitimacy of a debt-based money system and highlighted the need to reassess our beliefs about the nature of money and the workings of the banking sector.

Today, with a new financial crisis on the horizon, the need to understand and rethink money and banking seems more important than ever. In line with an increasing number of politicians and economists, we acknowledge the urgency of understanding the deficiencies of the current money system and the need to examine monetary reforms and alternative forms of money as means to create a more stable and sustainable future.

On this basis, Gode Penge and IMMR will gather international experts on March 21 2020 to assess and discuss advantages and disadvantages of various monetary reforms and new forms of money with the further aim of examining how a sustainable money system could be designed in today’s digitized and globalized world.

The speakers of the conference are:
– Prof. Dr. Thomas Mayer (Ex-Chief Economist of Deutsche Bank)
– Miguel Fernandez Angel Ordonez (Ex-President of the Spanish Central bank)
– Prof. Steve Keen (University College London)
– Prof. Michael Hudson (University of Missouri-Kansas City)
– Svein Harald Øygard (Former Central Bank Governor of Iceland and former Deputy Minister of Finance in Norway)
– Prof. Dr. Fabian Schär (University of Basel)
– Prof. Joseph Huber (Monetative)
– Prof. Ole Bjerg (Copenhagen Business School)
– Prof. Mary Mellor (University of Northumbria)
– Jón Helgi Egilsson (Monerium)
– Edgar Wortmann (lawyer and member of OnsGeld)
– Prof. Dr. Martijn Van Der Linden (The Hague University)
– Leander Bindewald (Ph.D. in economics and member of Monneta)

Attendance is free of charge. Book your ticket now on https://www.eventbrite.com/e/future-of-money-private-vs-sovereign-currencies-tickets-89462315193

For further information please visit our website: https://futureofmoney2020.godepenge.dk/

For discount on selected hotels in Copenhagen or any other inquiries you are more than welcome to contact us via conference2020@godepenge.dk

(Neuer Termin wird noch bekanntgegeben)
Am 19. März findet um 20.00 Uhr im Toscanasaal der Residenz die öffentliche Podiumsdiskussion „Complementary Currencies – Shallow Utopia or  Tool to Democratize Finance?“ statt (siehe Plakat). Anlass ist eine zweitägige internationale und interdisziplinäre Tagung des Projekts „Demokratisierung von Geld und Kredit“ unter der Leitung von Prof. Isabel Feichtner. Das Projekt ist Teil des Forschungsverbundes „ForDemocracy“, der zur Zukunft der Demokratie forscht.
Im Laufe der Geschichte gab es immer wieder nichtstaatliche Komplementärwährungen, die in Zeiten von Krisen und gesellschaftlichen Herausforderungen entstanden sind.
Global gibt es etwa 200 nationale Währungen und mehr als 10.000 komplementäre Währungen, die unterschiedlichste Zwecke erfüllen. Aus Sardinien berichtet der Gründer des Sardex-Netzwerks, Giuseppe Littera, über die Entwicklung der Komplementärwährung Sardex seit der Finanzkrise. Mit über 4.000 Unternehmen und etwa 50 Millionen Euro Umsatz gehört das Währungsnetzwerk mittlerweile zu den erfolgreichst en Beispielen im Euro-Raum. Auch in Kenia entstehen immer mehr Gemeinschaftswährungen, die sich mittels Blockchain- Technologie vernetzen. Prof. Ester Barinaga hat dieses Phänomen erforscht und berichtet über seine Effekte. Was sagen die Zentralbanken zu Komplementärwährungen? Philippine Cour-Thiman, Ökonomin der Europäischen Zentralbank, hat sich mit der Frage von Komplementärwährungen aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht beschäftigt. Den Zusammenhang von Geld und Demokratie erforscht die Anthropologin und Rechtswissenschaftlerin Annelise Riles. Sie betont die Notwendigkeit des Dialogs zwischen Bürgerinnen und Institutionen der Geldschöpfung.

Neuer Termin: 13.-15. November 2020
Seit mehr als fünf Jahren halten die Zentralbanken Japans, Skandinaviens, der Schweiz und der Eurozone ihre Leitzinsen nahe bei null oder sogar unterhalb von null. Das galt als völlig undenkbar, bis der US-amerikanische Ökonom Prof. Gregory Mankiw bald nach dem Beginn der großen Weltfinanzkrise im Herbst 2008 in einer Kolumne in der „New York Times“ schrieb, dass die Ökonomen und die Allgemeinheit sich in Zukunft genauso an negative Zinsen gewöhnen müssten, wie sich Mathematiker einstmals an negative Zahlen gewöhnt hätten. Mankiw erinnerte damals sogar an den Sozialreformer Silvio Gesell, der schon vor mehr als 100 Jahren die Idee negativer Renditen gehabt hätte. Der weltberühmte Ökonom John Maynard Keynes habe diese Idee für gut befunden. Und „in der Situation von Banken, die übergroße Reserven halten, erscheint Gesells Sorge über die Haltung von Geld ganz plötzlich sehr modern.“

Mehr Informationen zum Themen, Programm und Anmeldung finden sich unter:

https://www.sozialwissenschaftliche-gesellschaft.de/de/muendener-gespraeche.html

Unser Netzwerk-Exerte Leander Bindewald bietet einen Überblick über laufende Veränderungen, Weiterentwicklung und Wahrnehmung des Geldes. Inhalt des Vortrages ist eine internationale Ist-Bestandsaufnahme von Komplementärwährungen/Zahlungsmitteln, Erfahrungsberichte und ein Ausblick, wo die Reise hingeht – von der Randerscheinung Komplementärwährung zum Mainstream Geldvielfalt und alternativer Zahlungsverkehr.

Mehr Informationen und Anmeldung auf der Webseite des Unterguggenberger Institutes, Wörgl, Österreich.

Wutbürger auf den Straßen, anti-demokratische Parteien in den Parlamenten, Populisten an der Macht. Demokratische Prinzipien wie die politische Gleichheit aller, die Rechtsstaatlichkeit oder der Schutz von Minderheiten scheinen an Strahlkraft zu verlieren. Was müssen wir ändern, um die Demokratie als politische Organisationsform zu erhalten?
Der Bayerische Forschungsverbund Zukunft der Demokratie (ForDemocracy) lädt Sie ein, gemeinsam Utopien von Demokratie zu verschiedenen gesellschaftlichen Fragestellungen zu entwickeln. Machen Sie mit – Ihre Erfahrung, Ihr Wissen und Ihre Träume sind gefragt. Bei welchem Workshop Sie dabei sein möchten, entscheiden Sie am Tag selbst.

Diese Themen stehen zur Wahl:

  • Gutes Geld in der Demokratie. Wie können wir ein demokratisches Geldsystem entwickeln?
    Prof. Dr. Isabel Feichtner und Christian Gelleri, Julius-Maximilians-Universität Würzburg

  • Demokratie reparieren. Auf dem Weg in eine aktive Stadtgesellschaft
    Prof. Dr. Gerald Beck und Robert Jende, Hochschule für angewandte Wissenschaften München

  • Media Future Lab. Welchen Journalismus wünschen Sie sich und wie können wir den organisieren?
    Prof. Dr. Michael Meyen und Dr. Alexis Mirbach, Ludwig-Maximilians-Universität München

  • Digitale Bürgerbeteiligung – Utopie oder Dystopie?
    Prof. Dr. Jörn Hurtienne und Sara Klüber, Julius-Maximilians-Universität Würzburg

  • „Warum ich (nicht) in die Politik gehen würde…“ Hürden und Utopien kommunalpolitischer Partizipation
    Prof. Dr. Barbara Thiessen, Mina Mittertrainer und Simon Schmidbauer, Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut und Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg

  • Demokratie im Unternehmen?! Wie können wir Unternehmen demokratischer gestalten?
    Prof. Dr. Lisa Herzog und Alexander Krüger, Universität Groningen und Technische Universität München

 

Mehr Inforamtionen und Anmeldung auf der Webseite der VHS München


Eine Veranstaltung des Bayerischen Forschungsverbundes ForDemocracy und der Münchner Volkshochschule.
Der Forschungsverbund Zukunft der Demokratie (ForDemocracy) wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

Die Tagung, organisiert vom Netzwerk Plurale Ökonomik, soll Entscheidungsträger*innen in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen bringen, um das Thema einer nächsten Finanzkrise in den Vordergrund zu rücken und so neue Impulse für eine zukunftsweisende Debatte zu geben. Dabei sollen keineswegs pessimistische Katastrophenszenarien heraufbeschworen, sondern die große Vielfalt an politischen Handlungsoptionen und visionären Reformmöglichkeiten aufgezeigt werden. Im Dialog mit verschiedensten Stakeholdern soll diskutiert werden, welche geld- und finanzpolitischen Reformen und Weichenstellungen nötig sind, um den multiplen Herausforderungen einer komplexen Welt zu begegnen und ein nachhaltiges, gerechtes und stabiles Geld- und Finanzsystem aufzubauen.

Mehr Informationen und Anmeldung auf https://naechstercrash-tagung.de

Technikaffine Länder wie Schweden scheinen Vorreiter einer bargeldlosen Gesellschaft, in der zukünftig womöglich virtuelle Währungen wie Bitcoins, Facebooks zwar zurückgezogene, aber sicherlich nicht aufgegebene Kryptowährung „Libra“ oder aber Plattform-Likes den Zahlungsverkehr bestimmen könnten. Was aber sind die Konsequenzen einer fortgeschrittenen Symbiose von Währung und Digitalisierung für unser globalisiertes Wirtschaftsgefüge und für das internationale Zahlungssystem? Die dritte Nachtschicht widmet sich parallel zum 50. Weltwirtschaftsforum in Davos dem Schwerpunkt Geld und stellt Fragen von Sicherheit, Transparenz und der Verschiebung von Machtgefügen zur Debatte.

Mehr Informationen und Anmeldung unter
https://www.denkfabrik-bmas.de/veranstaltungen/nachtschicht/diskussion-zum-schwerpunkt-geld

Digitales Zentralbankgeld als Lösung für die nächste Rezession?

Angesichts der aufkommenden Krisentendenzen und Unterschreitung des Inflationsziels sehen sich Zentralbanken zunehmend der Kritik ausgesetzt, dass die Wirksamkeit der vorhandenen geldpolitischen Steuerungsinstrumente erschöpft ist. Es werden dabei Rufe nach noch unkonventionelleren Maßnahmen laut. So spricht sich Philipp Hildebrand, der ehemalige Präsident der Schweizerischen Nationalbank, für einen „going direct“-Ansatz aus, bei dem die Zentralbank neues Geld direkt an die Bürger verteilen soll. An einer Möglichkeit die Infrastruktur für ein solches „Helikoptergeld“ zur Verfügung zu stellen, wird derzeit von einer großen Mehrheit der Zentralbanken weltweit geforscht. Die Rede ist von Digitalem Zentralbankgeld, bei dem jeder Bürger direkt oder indirekt Zugriff auf ein Konto bei der Zentralbank haben soll. Auch die Politik setzt sich mit dem Thema inzwischen intensiver auseinander, was in dem Positionspapier der CDU deutlich wird, worin ein „Digitaler Euro“ gefordert wird. Dieser soll aber primär gegen vorhandenes Geld herausgegeben werden und ein Gegenpol zu Facebook’s angekündigter Weltwährung Libra bilden.

Auf unserer diesjährigen Jahrestagung wird sich alles rund um das spannende Themengebiet digitales Zentralbankgeld drehen. Neben dem aktuellen Stand und Entwicklungen von digitalem Zentralbankgeld soll diskutiert werden, ob digitales Zentralbankgeld die geldpolitischen Instrumente der Zentralbank sinnvoll erweitern kann. Zudem werden Implikationen für das Finanzsystem dargestellt sowie das Verhältnis zu privaten Währungen. Ferner soll die Frage debattiert werden, ob digitales Zentralbankgeld ausreichend für ein gerechtes, nachhaltiges und stabiles Geldsystem ist oder dies eine Vollgeldreform erfordert.

Mehr Information und Anmeldung auf https://monetative.de/jahrestagung-2019/

International conference on complementary currencies:

The Complementary Currencies and Societal Challenges conference will be held in Brussels, Belgium, organised by the Centre for European Research in Microfinance (CERMi) and the Research Association on Monetary Innovation and Community and Complementary Currency Systems (RAMICS).

The event is designed to include academic and practitioner knowledge and will be organized in two days:

 

  • November 21 (evening) – Closing event of (E)change Bruxelles project co-organized with Financité

This social event closes the (E)change Bruxelles action-research project co-organized between the Universite libre de Bruxelles and Financite. It celebrates the emergence of the new Brussels local currency ‘La Zinne’. Researchers participating to the research seminar of the 22nd November are welcome to join this social event, although it is not compulsory.

  • November 22: A research seminar (in English) on the following 5 themes:

–          CC and urban resilience

–          CC and civil society

–          Technology and CC

–          CC and entrepreneurship

–          Ethics and CC

The surge of growth of cryptocurrencies and digital money have recently caught the attention of both management scholars and practitioners (Brière et al., 2015; Dodgson et al., 2015; Iansiti & Lakhani, 2017; Lehr & Lamb, 2018; Michelman, 2017; Posnett, 2015; Vergne & Swain, 2017). However, cryptocurrencies are only one of the latest forms of complementary currencies (Blanc, 2016). Before the emergence of cryptocurrencies, complementary currencies were mainly conceived of and issued by citizens, nonprofits, businesses, and even local public administrations, and circulated within a defined geographical region or community (Cohen, 2017; Dissaux & Fare, 2017; Guéorguieva-Bringuier & Ottaviani, 2018; Lietaer, 2001). Also known as local, social, regional and alternative currencies, these complementary currency systems are often developed to respond to societal needs and aspirations that official currencies do not address (Meyer & Hudon, 2017; Fraňková et al., 2017; North, 2007). Specifically, they can be designed to promote sustainable behavior, build community social capital, and foster trade and local development (Blanc & Fare, 2013; Collom, 2007; Gomez & Helmsing, 2008; Marshall & O’Neill, 2018; Seyfang & Longhurst, 2013). For example, inter-enterprise currencies are mainly used in business-to-business networks in order to facilitate the exchange of goods and services between small and medium-sized enterprises (Meyer & Hudon, Forthcoming; Stodder, 2009).

Complementary currencies are socio-economic innovations aiming to address societal challenges of social cohesion, economic inclusion and environmental preservation (Stodder, 2009; Joachain & Klopfert, 2014; Michel & Hudon, 2015, Sanz, 2016). This conference aims to gather researchers and practitioners to explore and debate the potential of complementary currencies for sustainable development and socio-economic resilience (Ulanowicz et al., 2009; Gregory, 2014; Graugaard, 2012). We believe that the topic is one that is predestined for cross-disciplinary research and for thinking beyond established boundaries. We invite conceptual and empirical submissions drawing on a range of theoretical perspectives and diverse methodologies to explore complementary currencies, including researchers working on cryptocurrencies.

For questions, please contact the organisers: Marek Hudon (mhudon@ulb.ac.be); Hélène Joachain (helene.joachain@ulb.ac.be) and Camille Meyer (cmeyer@uvic.ca)