Eine Auflistung von Veranstaltungen in der Vergangenheit. Hier geht es zurück zu den aktuellen Veranstaltungen.

Wutbürger auf den Straßen, anti-demokratische Parteien in den Parlamenten, Populisten an der Macht. Demokratische Prinzipien wie die politische Gleichheit aller, die Rechtsstaatlichkeit oder der Schutz von Minderheiten scheinen an Strahlkraft zu verlieren. Was müssen wir ändern, um die Demokratie als politische Organisationsform zu erhalten?
Der Bayerische Forschungsverbund Zukunft der Demokratie (ForDemocracy) lädt Sie ein, gemeinsam Utopien von Demokratie zu verschiedenen gesellschaftlichen Fragestellungen zu entwickeln. Machen Sie mit – Ihre Erfahrung, Ihr Wissen und Ihre Träume sind gefragt. Bei welchem Workshop Sie dabei sein möchten, entscheiden Sie am Tag selbst.

Diese Themen stehen zur Wahl:

  • Gutes Geld in der Demokratie. Wie können wir ein demokratisches Geldsystem entwickeln?
    Prof. Dr. Isabel Feichtner und Christian Gelleri, Julius-Maximilians-Universität Würzburg

  • Demokratie reparieren. Auf dem Weg in eine aktive Stadtgesellschaft
    Prof. Dr. Gerald Beck und Robert Jende, Hochschule für angewandte Wissenschaften München

  • Media Future Lab. Welchen Journalismus wünschen Sie sich und wie können wir den organisieren?
    Prof. Dr. Michael Meyen und Dr. Alexis Mirbach, Ludwig-Maximilians-Universität München

  • Digitale Bürgerbeteiligung – Utopie oder Dystopie?
    Prof. Dr. Jörn Hurtienne und Sara Klüber, Julius-Maximilians-Universität Würzburg

  • „Warum ich (nicht) in die Politik gehen würde…“ Hürden und Utopien kommunalpolitischer Partizipation
    Prof. Dr. Barbara Thiessen, Mina Mittertrainer und Simon Schmidbauer, Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut und Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg

  • Demokratie im Unternehmen?! Wie können wir Unternehmen demokratischer gestalten?
    Prof. Dr. Lisa Herzog und Alexander Krüger, Universität Groningen und Technische Universität München

 

Mehr Inforamtionen und Anmeldung auf der Webseite der VHS München


Eine Veranstaltung des Bayerischen Forschungsverbundes ForDemocracy und der Münchner Volkshochschule.
Der Forschungsverbund Zukunft der Demokratie (ForDemocracy) wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

Die Tagung, organisiert vom Netzwerk Plurale Ökonomik, soll Entscheidungsträger*innen in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen bringen, um das Thema einer nächsten Finanzkrise in den Vordergrund zu rücken und so neue Impulse für eine zukunftsweisende Debatte zu geben. Dabei sollen keineswegs pessimistische Katastrophenszenarien heraufbeschworen, sondern die große Vielfalt an politischen Handlungsoptionen und visionären Reformmöglichkeiten aufgezeigt werden. Im Dialog mit verschiedensten Stakeholdern soll diskutiert werden, welche geld- und finanzpolitischen Reformen und Weichenstellungen nötig sind, um den multiplen Herausforderungen einer komplexen Welt zu begegnen und ein nachhaltiges, gerechtes und stabiles Geld- und Finanzsystem aufzubauen.

Mehr Informationen und Anmeldung auf https://naechstercrash-tagung.de

Technikaffine Länder wie Schweden scheinen Vorreiter einer bargeldlosen Gesellschaft, in der zukünftig womöglich virtuelle Währungen wie Bitcoins, Facebooks zwar zurückgezogene, aber sicherlich nicht aufgegebene Kryptowährung „Libra“ oder aber Plattform-Likes den Zahlungsverkehr bestimmen könnten. Was aber sind die Konsequenzen einer fortgeschrittenen Symbiose von Währung und Digitalisierung für unser globalisiertes Wirtschaftsgefüge und für das internationale Zahlungssystem? Die dritte Nachtschicht widmet sich parallel zum 50. Weltwirtschaftsforum in Davos dem Schwerpunkt Geld und stellt Fragen von Sicherheit, Transparenz und der Verschiebung von Machtgefügen zur Debatte.

Mehr Informationen und Anmeldung unter
https://www.denkfabrik-bmas.de/veranstaltungen/nachtschicht/diskussion-zum-schwerpunkt-geld

Digitales Zentralbankgeld als Lösung für die nächste Rezession?

Angesichts der aufkommenden Krisentendenzen und Unterschreitung des Inflationsziels sehen sich Zentralbanken zunehmend der Kritik ausgesetzt, dass die Wirksamkeit der vorhandenen geldpolitischen Steuerungsinstrumente erschöpft ist. Es werden dabei Rufe nach noch unkonventionelleren Maßnahmen laut. So spricht sich Philipp Hildebrand, der ehemalige Präsident der Schweizerischen Nationalbank, für einen „going direct“-Ansatz aus, bei dem die Zentralbank neues Geld direkt an die Bürger verteilen soll. An einer Möglichkeit die Infrastruktur für ein solches „Helikoptergeld“ zur Verfügung zu stellen, wird derzeit von einer großen Mehrheit der Zentralbanken weltweit geforscht. Die Rede ist von Digitalem Zentralbankgeld, bei dem jeder Bürger direkt oder indirekt Zugriff auf ein Konto bei der Zentralbank haben soll. Auch die Politik setzt sich mit dem Thema inzwischen intensiver auseinander, was in dem Positionspapier der CDU deutlich wird, worin ein „Digitaler Euro“ gefordert wird. Dieser soll aber primär gegen vorhandenes Geld herausgegeben werden und ein Gegenpol zu Facebook’s angekündigter Weltwährung Libra bilden.

Auf unserer diesjährigen Jahrestagung wird sich alles rund um das spannende Themengebiet digitales Zentralbankgeld drehen. Neben dem aktuellen Stand und Entwicklungen von digitalem Zentralbankgeld soll diskutiert werden, ob digitales Zentralbankgeld die geldpolitischen Instrumente der Zentralbank sinnvoll erweitern kann. Zudem werden Implikationen für das Finanzsystem dargestellt sowie das Verhältnis zu privaten Währungen. Ferner soll die Frage debattiert werden, ob digitales Zentralbankgeld ausreichend für ein gerechtes, nachhaltiges und stabiles Geldsystem ist oder dies eine Vollgeldreform erfordert.

Mehr Information und Anmeldung auf https://monetative.de/jahrestagung-2019/

International conference on complementary currencies:

The Complementary Currencies and Societal Challenges conference will be held in Brussels, Belgium, organised by the Centre for European Research in Microfinance (CERMi) and the Research Association on Monetary Innovation and Community and Complementary Currency Systems (RAMICS).

The event is designed to include academic and practitioner knowledge and will be organized in two days:

 

  • November 21 (evening) – Closing event of (E)change Bruxelles project co-organized with Financité

This social event closes the (E)change Bruxelles action-research project co-organized between the Universite libre de Bruxelles and Financite. It celebrates the emergence of the new Brussels local currency ‘La Zinne’. Researchers participating to the research seminar of the 22nd November are welcome to join this social event, although it is not compulsory.

  • November 22: A research seminar (in English) on the following 5 themes:

–          CC and urban resilience

–          CC and civil society

–          Technology and CC

–          CC and entrepreneurship

–          Ethics and CC

The surge of growth of cryptocurrencies and digital money have recently caught the attention of both management scholars and practitioners (Brière et al., 2015; Dodgson et al., 2015; Iansiti & Lakhani, 2017; Lehr & Lamb, 2018; Michelman, 2017; Posnett, 2015; Vergne & Swain, 2017). However, cryptocurrencies are only one of the latest forms of complementary currencies (Blanc, 2016). Before the emergence of cryptocurrencies, complementary currencies were mainly conceived of and issued by citizens, nonprofits, businesses, and even local public administrations, and circulated within a defined geographical region or community (Cohen, 2017; Dissaux & Fare, 2017; Guéorguieva-Bringuier & Ottaviani, 2018; Lietaer, 2001). Also known as local, social, regional and alternative currencies, these complementary currency systems are often developed to respond to societal needs and aspirations that official currencies do not address (Meyer & Hudon, 2017; Fraňková et al., 2017; North, 2007). Specifically, they can be designed to promote sustainable behavior, build community social capital, and foster trade and local development (Blanc & Fare, 2013; Collom, 2007; Gomez & Helmsing, 2008; Marshall & O’Neill, 2018; Seyfang & Longhurst, 2013). For example, inter-enterprise currencies are mainly used in business-to-business networks in order to facilitate the exchange of goods and services between small and medium-sized enterprises (Meyer & Hudon, Forthcoming; Stodder, 2009).

Complementary currencies are socio-economic innovations aiming to address societal challenges of social cohesion, economic inclusion and environmental preservation (Stodder, 2009; Joachain & Klopfert, 2014; Michel & Hudon, 2015, Sanz, 2016). This conference aims to gather researchers and practitioners to explore and debate the potential of complementary currencies for sustainable development and socio-economic resilience (Ulanowicz et al., 2009; Gregory, 2014; Graugaard, 2012). We believe that the topic is one that is predestined for cross-disciplinary research and for thinking beyond established boundaries. We invite conceptual and empirical submissions drawing on a range of theoretical perspectives and diverse methodologies to explore complementary currencies, including researchers working on cryptocurrencies.

For questions, please contact the organisers: Marek Hudon (mhudon@ulb.ac.be); Hélène Joachain (helene.joachain@ulb.ac.be) and Camille Meyer (cmeyer@uvic.ca)

 

In the wake of the 2008 crisis, governments worldwide have rescued the financial system at a high societal cost, yet without a systemic reform to correct its weaknesses. Today a broad reflection is emerging on how to create a more stable financial system at the service of people and planet. Many actors inside and outside of the financial sector are pushing past current practices and mind-sets with a view to making our money more sustainable.
A shift in the financial system seems well underway. Technologies like Blockchain allow a range of societal actors to create decentralised money systems. Civil society actors put pressure on the financial sector to act more responsibly. And if Facebook’s 2,3 billion users accept Libra as means of exchange, the monopoly of fiat money will be a thing of the past. How can policy makers ensure all these evolutions contribute to a sustainable and just world?

IN THIS CONTEXT THE WORK OF BERNARD LIETAER (1942-2019) ON SUSTAINABLE FINANCIAL ECOSYSTEMS IS MORE RELEVANT THAN EVER.

The aim of this think tank event organised by the Club of Rome EU-chapter is to explore the core insights of his work, and to discuss with participants the leverages at policy level that are needed today.
More information on facebook.

Neue Währungen als Schlüssel zu nachhaltiger Entwicklung und Klimaschutz –

Wo steckt der Wurm drin bei nachhaltiger Entwicklung und Klimaschutz?

Seit Jahrzehnten arbeiten Umwelt- und Entwicklungsorganisationen daran, ökologischen, sozialen und nachhaltigen Prozessen und Strukturen auf dieser Welt zum Durchbruch zu verhelfen, doch laufend treten neue Probleme auf. Vieles wurde schon versucht, um die überbordende Wirtschaft einzudämmen, doch nichts hat dauerhaft geholfen. Nur ein Bereich wurde bisher noch nicht angegangen: Das Geldsystem! Könnte es sein, dass es grundlegende strukturelle Fehler im derzeitigen Währungs- und Finanzsystem gibt, die alle aktuellen Probleme massiv verstärken und laufend neue Krisen befeuern, so dass konventionelle Lösungsversuche dadurch chancenlos bleiben?

Wie kann das matchentscheidende Thema Geldsystem in die Arbeit für die Verwirklichung der Nachhaltigkeitsziele und des Klimaschutzes integriert werden?

Gemeinsam mit namhaften Experten erweitern wir unseren Blickwinkel, unter anderen mit:

Stefan Brunnhuber, Professor für Psychologie und Nachhaltigkeit, Sprecher Initative «Financing the Future – The Future of Finance», World Academy of Science and Arts

Christian Gelleri, Gründer Chiemgauer Regionalwährung

Will Ruddick, Gründer von erfolgreichen Regionalwährungen in Afrika

Die Fachtagung präsentiert Möglichkeiten für erfolgreiche Massnahmen und Lösungen. In kleinen Gruppen wird eine intensive Diskussion mit den anwesenden Experten möglich sein. Sie richtet sich an Fachleute aus Entwicklungs- und Umweltorganisationen, an Verantwortliche bei Gemeinden, Kantonen und Bund, sowie an interessierte Einzelpersonen. Es ist die erste Fachtagung zu diesem Thema in der deutschen Schweiz und vereint namhafte internationale Experten auf diesem Gebiet.

Für Einzelheiten und das Programm hier als PDF herunterladen.

Begrenzte Plätze: Anmeldung mit Stichwort Fachtagung an:  mail@flexibles.ch

 

Zusätzlich am 31.10.2019 Publikumsveranstaltung um 18.30 im Kulturpark
«Nachhaltiges Geld für eine nachhaltige Zukunft» mit Prof. Dr. Stefan Brunnhuber, Claudio Gisler (WIR-Bank) und Domagoj Arapovic (Raiffeisen Schweiz). https://www.kulturpark.ch/veranstaltungen?course=19-10-31

 

Die Fachtagung ist Teil der Veranstaltungsreihe neue Wirtschaftsmodelle im Kulturpark Zürich.

Mit einem Dokumentarfilm von MONNETA, der den Chiemgau als eine Region im Widerstand gegen die Alleinherrschaft von Euro und Dollar zeigt, wird die Regionalwährung „Der Chiemgauer“ im Tagungshaus Wörgl vorgestellt. Anschließend  folgt eine Diskussion mit Stefan Schütz, 1.Vorstands-Vorsitzender des Chiemgauer e.V.

Der Chiemgauer gilt als eine der erfolgreichsten Regionalwährungen im deutschsprachigen Raum. Derzeit sind über
700.000 Chiemgauer in Umlauf. Die Euro-gedeckte Regionalwährung wird von über 3.800 KonsumentInnen genützt,
in über 500 Unternehmen als Zahlungsmittel akzeptiert und brachte bisher über 670.000 Chiemgauer Spendengeld
für gemeinnützige Vereine und Projekte.

Kooperieren statt konkurrieren – und Gemeinsames für die Region bewirken, wie das seit Gründung der Chiemgauer
Regionalwährung 2003 geht, zeigt ein Dokumentarfilm von Kathrin Latsch (Regie) und Oliver Sachs (Kamera). Das
Chiemgauer Regiogeld zirkuliert als Gutscheinsystem und in bargeldloser Form und stärkt regionale
Wirtschaftskreisläufe. Im Rahmen der Euregio Inntal startet nun ein grenzüberschreitendes, EU-gefördertes Projekt
zur Stärkung nachhaltiger Regionalentwicklung und zur Bildungsarbeit im Themenfeld Gestaltung von Geld,
Gesellschaft und Wirtschaft.

Unterguggenberger Institut und Tagungshaus Wörgl laden herzlich ein, der Eintritt ist frei dank Kooperation. Diese
Veranstaltung wird vom EU-Programm Interreg Österreich-Bayern im Rahmen des Projekts „5G – Gemeinsam Grenzüberschreitend Geld und Gesellschaft gestalten“ gefördert.

Eine Einladung zu der Veranstaltung in PDF Format kann hier heruntergeladen werden.

„Going Digital? New Possibilities of Digital-Community Currency Systems“

Only in the past few years, crypto currencies such as Bitcoin and other altcoins/ tokens have rapidly spread all over the world, expanded its scale, and increased its number. However, we have witnessed in the recent bubble burst of crypto currencies that they have become quite volatile, speculative financial instruments to the extent that they can no longer be called ‘currency’ or ‘money’ to facilitate steady transactions. On the other hand, various social or community-oriented digital coins for promoting local consumption and social investments in the same spirit of community currencies have already been implemented or are currently planned not only in Japan but also in the world.

We are currently approaching a cashless economy where electronic representations of money replace such traditional currency as coin or bank note and the transaction can be done through transfer of digital information. Sweden is close to a perfect model of cashless economy since 99% of payments are conducted without cash. In East Asia, Korea and China are well known as highly cashless economies, where electronic payment systems and digital coins are widely accepted.

Do digital technologies such as blockchain, mining, proof of work and QR code settlement that are used in digital/crypto currencies open up a wide range of non-fiat, private decentralized money systems and create new possibilities for community/complementary currencies? Do they change the basic concepts of geographical ‚community‘ or ‚local‘ to more ‚community of interest‘ or ‚abstractly local‘ in value space? Or do they have any positive/ negative effects on natural, ecological and cultural environments surrounding us?

It would be necessary to ask these questions when seeking a better way for integrating/ hybridizing good genes of both crypto currencies and community currencies. We would like to invite a wide range of academicians, researchers and practitioners to join us and give answers to the questions affirmatively or negatively.

More generally, proposals on any topics covered by the scope of RAMICS will be positively considered, that is, on diverse monetary and social exchange systems, such as schemes that contribute to economic diversity, social cohesion, democratic participation and environmental sustainability, like complementary and community currencies.

More information, contact and registration on the organiser’s website

The Summer School Alternative Economic and Monetary Systems (Vienna, 5 ECTS, completely in English) is open to students and professionals of all fields and offers alternatives to the processes that are putting strains on our economic and eco-social boundaries. In addition to classic and new concepts from the field of economics, students will also hear presentations from natural and social sciences and discuss the actual leeway for economic and monetary reform. Reports from the last years can be found here.

More information and how to apply here.