Online-Buchpräsentation:
Remaking Money for a Sustainable Future
von Prof. Ester Barinaga, Lund University (Schweden)
26. März 2026 von 17:00 bis 18:30 Uhr

Geld dominiert nicht nur die Wirtschaft, sondern viele Bereiche unserer Gesellschaft, unsere Beziehungen und sogar unser Denken. Ester Barinaga argumentiert, dass nicht „das Geld an sich“, sondern seine Architektur – also die Gestaltung von Währungen und ihre Governance-Strukturen – an der Wurzel vieler aktueller Herausforderungen liegt, von nicht nachhaltigem Wachstum über zunehmende Ungleichheit bis hin zur Erosion der Demokratie. Komplementärwährungen (CC) eröffnen neue Möglichkeiten, sozioökonomische Resilienz aufzubauen. In ihrem Vortrag wird sie Beispiele für CCs vorstellen, die zur Verringerung von Ungleichheit durch die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens umgesetzt wurden.

Wir möchten unter anderem folgende Fragen diskutieren:

  • Was können Komplementärwährungen (CC) zur Stärkung der sozioökonomischen und regionalen Resilienz beitragen?

  • Was würden Sie europäischen Ländern und der EU hinsichtlich des Potenzials von CCs empfehlen?

  • Welches Potenzial haben CCs, um die Beziehung zwischen Wirtschaft (insbesondere dem Finanzsektor) und Demokratie zu verbessern?

Monneta lädt Sie ein, diese und weitere Fragen mit der Autorin zu diskutieren. Die Konferenzsprache ist Englisch. Die Teilnahme ist kostenlos. Spenden sind willkommen. Bitte registrieren Sie sich hier für die Zoom-Konferenz und teilen Sie diese Einladung gerne weiter.

Zur Autorin:

Ester Barinaga ist Professorin für Social Entrepreneurship an der Lund University (Schweden) sowie Professorin (mit besonderen Aufgaben) am Department of Business Humanities and Law (BHL) der Copenhagen Business School(Dänemark). Ihre Forschung konzentriert sich auf Konzepte, Strategien, Methoden und Praktiken, die Sozialunternehmer:innen nutzen, um gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben. Derzeit beschäftigt sie sich insbesondere mit Komplementärwährungen als Instrumenten zum Aufbau nachhaltiger Wirtschaften, inklusiver Städte und resilienter Gemeinschaften.