Verursachen Fehler in unserem Geldsystem immer wieder Finanzkrisen? Systemkritische Fragen blieben in der Finanzkrise bislang unterbelichtet. Der neue Film »Fehler im Geldsystem?« zeigt in 7 ½ Minuten in anschaulichen Grafiken welche Folgen Zins und Zinseszins in der Finanzwirtschaft haben und wie systematisch von der großen Mehrheit der Bevölkerung zu den Vermögenden umverteilt wird.

Das Video wurde als Einspielfilm für Vorträge konzipiert und endet deshalb mit der Frage: „Wie können wir es besser machen?“, die anschließend diskutiert werden kann.

Dieses Video kann kostenlos auf der Vimeo Webseite heruntergeladen werden.

Das alte Geld stirbt, das neue wird verschlüsselt, sicher, dezentral und nutzerfreundlich sein.

No Future an den Finanzmärkten des alten Jahrtausends. Das Geld der Zukunft basiert auf Dezentralbanken und Open Source, ist frei konfigurierbar und jeder Nutzer darf an verschiedenen Systemen gleichzeitig teilnehmen.

Das alte Geld stirbt. Es war vorhersehbar, dass ein Wirtschaftssystem, dessen Zweck es nur noch war, Geld auf Geld zu häufen, irgendwann ein Problem bekommen musste: Wer glaubt schon, dass der Zweck des Wirtschaftens Geldmacherei ist? Geld kann man nicht essen, es leistet nichts, es ist ein bloßes Werkzeug. Der Glaube ans Geld bricht mit den Milliardenverlusten, die derzeit von Privatseite zum Staat verlagert werden. Und der Staat bricht mit seinen Schulden, noch nie seit Beginn des Google-Zeitalters war der Begriff „Staatsbankrott“ so populär.

Die Dematerialisierung des Geldes

Wir wissen, was die Erfindung von mp3 und Tauschbörsen mit der Musikindustrie angestellt hat. Die Entkoppelung der Musik von einem (Ton-)Träger erleichterte die Verteilung so sehr, dass die Industrie, die sich rund um die Verteilung entwickelt hatte, nicht mehr in diesen Maße benötigt wurde.

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