Webinar-Reihe 2026/2027: Boden als öffentliche Infrastruktur

Nach dem erfolgreichen Auftakt Ende 2025 wird die Webinar-Reihe „Boden als öffentliche Infrastruktur“ 2026 mit einem vielseitigen Programm fortgesetzt.

Deutschland, Österreich und die Schweiz stehen vor derselben Herausforderung: Wem dient der Boden, wenn er begrenzt ist, für Wohnen und Naturschutz benötigt wird und zugleich als Spekulationsobjekt gehandelt wird? Die Antworten unterscheiden sich von Land zu Land. Die Veranstaltungsreihe bietet Gelegenheit, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen.

📅 5 Termine von Oktober 2026 bis Januar 2027
🕐 Jeweils 13:00–15:00 Uhr
💻 Online
🎟️ Kostenlose Teilnahme

Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung gibt’s hier.


Die letzte Veranstaltung der Reihe beschäftigt sich mit folgenden Themen:

  • Finanzialisierung in der Daseinsvorsorge und die Frage des Bodenwertes

  • Gerechte und gemeinwohlorientierte Bodenpolitik in einer klimawandelangepassten Landwirtschaft

Expert*innen:

Leonhard Plank ist Senior Scientist am Forschungsbereich Finanzwissenschaft und Infrastrukturpolitik im Institut für Raumplanung an der TU Wien. Er ist Teil des internationalen Forschungsnetzwerks Foundational Economy Collective und Mitbegründer des Kompetenzzentrums Alltagsökonomie. Er beschäftigt sich u.a. mit der Analyse und Gestaltung kritischer Infrastrukturen, der Daseinsvorsorge und der Nahversorgung. Mitherausgeber des Handbook of Social Infrastructure und Mitautor der Studie Shareholderorientierte transnationale Investoren in der kritischen sozialen Infrastruktur (2023).

Anna Franziska Kalhorn ist Raumplanerin und am Forschungsbereich Finanzwissenschaft und Infrastrukturpolitik im Institut für Raumplanung an der TU Wien tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind  sozial-ökologische Infrastrukturbereitstellung insbesondere Housing und Finanzialisierung.

Jan Brunner ist Agrarreferent mit Schwerpunkt Boden, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland und Mitarbeiter des Fördervereins bäuerlicher Landwirtschaft. Sein Fokus liegt auf bäuerliche Landwirtschaft und sozial-ökologische Agrarwende.In seiner Promotionsarbeit in Politikwissenschaft beschäftigte er sich mit Agrarindustrie und Landgrabbing. Dzt. leitet er das von der Robert Bosch Stiftung geförderten Projekts „Zukunftsfähige Bodenpolitik für eine klimawandelangepasste Landwirtschaft“.