Zur Unterstützung unserer gemeinnützigen und zum großen Teil ehrenamtlichen Arbeit vernetzt MONNETA folgende Experten (hier in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt), die sich mit nachhaltiger Finanzwirtschaft, Sozialökonomie und komplementären Währungssystemen befassen.
(Eine Liste nicht mehr aktiver Gründungsmitglieder findet sich hier.)

Gemeinsam ist den mit MONNETA verbundenen Experten die Überzeugung, dass eine Vielfalt an Währungssystemen für die Menschen, die Wirtschaft und die Natur besser wären, als nur ein einziges Geld.

Mit dieser über Jahrzehnte gewachsenen Kompetenz stellt MONNETA Wissen im Bereich der Alternativen zum bestehenden Geld- und Finanzsystem zur Verfügung.

Gerne vermitteln wir Referenten aus unserem Netzwerk für Projektarbeiten, Vorträge, Workshops und Interviews.

Vollgeld ähnelt dem 100%-Geld, indem Geld und Kredit voneinander gelöst werden und die Geldschöpfungskompetenzen ausschließlich bei der Zentralbank liegen. Ausgehend von der Annahme, dass „die Geldordnung unmissverständlich ein Teil der öffentlichen Rechtsordnung ist“ und nicht einfach „privatrechtlich ausgeübten Geschäftsinteressen“ folge (Huber 1998: 14), soll private Geldschöpfung verhindert werden. (…) Ein Unterschied liegt darin, dass Vollgeld […]

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Vorbild für ein nachhaltiges Geldsystem jenseits eines Wachstumszwangs? Mit dem Ziel, eine zinslose Wirtschaft zu ermöglichen, bietet die JAK-Bank in Schweden seit 1965 Bankdienstleistungen auf der Grundlage eines zinslosen Spar- und Darlehenssystems an. Die über 38.000 Mitglieder der Genossenschaftsbank sparen auf zinslosen Sparkonten und können sich Geld aus dem Gemeinschaftstopf deshalb zu Verwaltungskosten leihen. Das […]

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Modern Money Theory (Moderne Geldsystemlehre) nimmt für sich in Anspruch, die erste empirisch gestützte Darstellung der Funktionsweise des modernen Fiat-Geldsystems zu liefern. Unbare Kredite der Geschäftsbanken sind ihr zufolge Zahlungsversprechen, die als solche naturgemäß keiner Geldvorratsbeschränkung unterliegen. Die von MMT vertretene Auffassung zur Funktionsweise des Kreditmechanismus ist inzwischen durch Veröffentlichungen der Bank of England und […]

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Ob wir Wirtschaftswachstum wollen oder nicht, können wir uns nicht aussuchen – unser kapitalistisches Geld- und Wirtschaftssystem muss mindestens in Höhe des Zinsniveaus wachsen um stabil zu bleiben. Die damit einher gehenden stetigen Zinseinkünfte der „Nettozinsgewinner“ sind nicht nur dafür verantwortlich, dass diese immer vermögender werden, sondern erzeugen einen Wachstumszwang, der alternativlos erscheint. Werden die […]

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Islamic Banking bezeichnet Bankgeschäfte nach islamischen, sharia-konformen Prinzipien. Zu den Besonderheiten des Koran-konformen Bankwesens gehören nicht nur das Zinsverbot, sondern auch der Verzicht auf Spekulationsgeschäfte und unethische Investitionen von Kundengeldern z.B. in Alkohol, Tabak und Pornographie. Islamic Banking beinhaltet darum einerseits die Vergabe zinsfreier Kredite und anderseits den Vertrieb von Investment- und Finanzprodukten, die zwar […]

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Der Strom kommt bei uns aus der Steckdose, das Trinkwasser aus dem Hahn und das Geld von der Bank. Die meisten Menschen wissen nicht wie Geld entsteht. Aber wer macht das Geld? Oder in der Fachsprache: Wie wird es geschöpft? Unser Bargeld wird von der deutschen Bundesbank und der Europäischen Zentralbank (EZB) herausgegeben. Höchstens 10% […]

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Die Stabilität des Systems hängt ab vom Glauben an zukünftige Renditen und erwartetes Wirtschaftswachstum. Denn das Kreditgeldsystem ist ein Glaubenssystem, von lat. credere = glauben. Kredit ist der Glaube an die Fähigkeit des Kreditnehmers, den zur Verfügung gestellten Geldbetrag in der Zukunft – mitsamt Zinsen – zurückzahlen zu können. Alle Kredite gehen mit Zinsforderungen einher. […]

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Staaten haben zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten mehr oder weniger Einfluss darauf genommen wie Geschäftsbanken Geld schöpfen. Zu manchen Zeiten wurde die Geldschöpfung auch in ihrer Denomination ganz den kommerziellen Banken überlassen. In diesen Situationen, in denen individuelle Banken ihrer eigenen Banknoten ausgeben können, spricht man von „Freebanking“. Es bleibt allein dem Markt […]

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