Die Deutsche Bundesbank widmet sich dem Thema Bargeld unter anderem in einem Symposium, das alle zwei Jahre in Frankfurt stattfindet.

Im Februar 2019 hat sie außerdem eine Studie veröffentlicht, in der die das Bezahlen mit Bargeld gegenüber elektronischen Zahlungsmitteln vergleicht:

„An der Ladenkasse ist die Barzahlung noch immer das schnellste und kostengünstigste Zahlungsmittel“, sagte Bundesbank-Vorstandsmitglied Johannes Beermann bei der Vorstellung der Studie, die hier auf der Webseite der Bundesbank heruntergeladen werden kann.

Alle Reden und Beiträge der Bargeld Symposien können ebenfalls auf den Seiten der Bundesbank eingesehen und heruntergeladen werden:

Bargeldsymposium 2018

Bargeldsymposium 2016

Bargeldsymposium 2014

Bargeldsymposium 2012

 

Hier die Eröffnungsrede von Bundesbankpräsident Jens Weidmann zum letzten Symposium am 14. Februar 2018

In jüngster Zeit etabliert sich eine neue makroökonomische Denkschule, die aus den USA kommend als „Modern Monetary Theory“ bezeichnet wird. Das auch unter der Abkürzung MMT bekannte Theoriegebäude bekommt inzwischen zunehmend Aufmerksamkeit.
Mit Stephanie Kelton war eine der führenden MMT-Ökonomen Beraterin des US-Präsidentschaftskandidaten Bernie Sanders. Öffentlich bekannt ist auch Pavlina Tcherneva mit ihren wissenschaftlichen Studien zu ökonomischer Ungleichheit. Dieser Artikel enthält eine kurze Darstellung der MMT, in der auch die wichtigsten Kritikpunkte behandelt werden.

Diesen Artikel als PDF-Datei herunterladen.

Der Internationalen Währungsfonds (IWF) befasst sich in diese Veröffentlichung mit dem Problem, dass die Zentralbanken identifiziert haben, als sie begannen, negative Zinsen in der Geldpolitik einzuführen und diese nicht ohne weiteres auf Bargeld angewendet werden können. Die Ideen des IWF werden noch immer kontrovers diskutiert (siehe z.B. im Focus), unser MONNETA Experte Jens Martignoni hat hier dazu einen übersichtlichen Einführungsartikel geschrieben.

Die Originalveröffentlichung des IWF kann man hier herunterladen eine zusammenfassende Stellungsnahme der Autoren auf dem Blog des IWF findet sich hier.

Diese Übersicht über die rechtliche Themen, welche die Einführung komplementärer Währungen in Deutschland betreffen wurde von Rechtsanwalt und Vorsitzendem der Regiogeld e.V. Frank Jansky im Jahre 2015 für das EU Projekt „Community Currencies in Action“ erstellt. Sie wurde zusammen mit entsprechenden Arbeiten zu der situation in den Niederlanden, Frankreich, Großbrintannien und Belgien und generellen Vergleichen zu den rechtlichen Belangen verschiedener Währungsmodelle auf der Projektwebseite veröffentlicht.

Das Dokument kann als PDF hier heruntergeladen werden: Jansky: Rechtliche Themen zu Komplementärwährungen in Deutschland (2015)

Schon seit mehreren Jahren erörtert die Geldreform Initiative „Positive Money“ in England (zu vergleichen mit der deutschen Monetative) die Vorteile über eine rein digitale und allen Markteilnehmern zugängliche Nationalwährung, den Zentralbanken die Möglichkeit zu eröffnen, ohne radikale Verwerfungen vom dem durch private Banken geschöpften Giralgeld wegzukommen. Positive Money möchte zwar Bargeld im allgemeinen Umlauf schützen und die Ausgestaltung ihrer Vorschläge schliesst den Fortbestand der Bargeldnutznug nicht aus. Da aber eine neue digitale Währung herausgegeben von eine Zentralbank für viele in Konkurrenz oder gar Konflikt zum momentanen Bargeld gesehen wird, werden Vorschläge wie die von Positive Money von Bargeldbefürwortern oft kategorisch kritisiert.

Positive Money hat seine Positionen und Publikationen auf einer übersichtliche Webseite auf www.positivemoney.org zusammengetragen.

 

Für die Einführung des Euro gab es unterschiedliche Motive. Er wurde als Baustein einer „immer engeren Union“ der EU Mitgliedstaaten präsentiert. Darüber hinaus, obschon offiziell heruntergespielt, sollte die Europäische Währungsunion (EWU) ein zweites Weltfinanzzentrum werden, das dem ‚exorbitanten Privileg‘ des US Dollars als einziger bedeutender Weltwährung etwas entgegensetzen würde. Ein anderes Motiv, speziell im Zusammenhang der deutschen Wiedervereinigung nach 1989, bestand darin, wie zuvor schon im Fall der NATO und der Europäischen Verträge von 1957, Deutschland fest einzubinden.

Diesen Artikel als pdf-Datei herunterladen: Huber – Der Euro – sein Woher und Wohin

 

 

Diese Übersicht über die rechtliche Themen, welche die Einführung komplementärer Währungen in Deutschland betreffen wurde von Rechtsanwalt, und Vorsitzendem der Regiogeld e.V., Frank Jansky im Jahre 2015 für das EU Projekt „Community Currencies in Action“ erstellt. Sie wurde zusammen mit entsprechenden Arbeiten zu der Situation in den Niederlanden, Frankreich, Großbritannien und Belgien, sowie generellen Vergleichen zu den rechtlichen Belangen verschiedener Währungsmodelle, auf der Projektwebseite CCIA.eu veröffentlicht.

Das Dokument kann als PDF hier heruntergeladen werden: Jansky: Rechtliche Themen zu Komplementärwährungen in Deutschland (2015)

Von Ludwig Schuster und Margrit Kennedy.

Veröffentlicht in: Zeitschrift für Sozialökonomie Nr. 170/171, Oktober 2011

Das Projekt Europa ist bedroht. Das Dilemma der derzeitigen PIIGS–Staaten (Portugal, Irland, Italien, Griechenland, Spanien) zeigt, dass Europas Währungsunion ein struktureller Fehler zugrunde liegt. Als der Euro eingeführt wurde, warfen die Beitrittsländer wichtige wirtschaftliche Regulierungsmechanismen über Bord – und somit die Möglichkeit, die eigenen Wechselkurse anzupassen und geldpolitische Instrumente einzusetzen, um leistungsschwache Staaten jenseits finanzieller Transfers zu unterstützen.

Den Aufsatz als PDF herunterladen (678 KB).

In der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise werden wieder vermehrt Alternati-
ven zum bestehenden Geldsystem diskutiert. Das vorliegende Discussion Paper bietet
einen Literaturüberblick zu ausgewählten alternativen Geldkonzepten. Zum einen wer-
den Ansätze der Systemergänzung durch Komplementärwährungen identifiziert, wel-
che meist auf lokaler oder regionaler Ebene Dysfunktionalitäten des staatlichen Geldes
ausgleichen wollen. Zum anderen werden verschiedene Vorschläge zur umfassenden
Systemreform diskutiert, bei denen die Steuerung der Geldmenge entweder zentral
durch gestärkte Zentralbanken oder dezentral durch die Marktteilnehmer selbst vor-
gesehen ist. Der vorliegende Bericht zeigt, inwieweit die dargestellten Konzepte sich im
Hinblick auf die ihnen zugrunde liegende Problemanalyse, auf die Bedeutung der ver-
schiedenen Geldfunktionen, auf die Steuerungsebenen und -mechanismen sowie ihrer
grundlegenden Zielsetzungen unterscheiden.

Die Studie von Philipp Degens, 2012, als PDF-Dokument herunterladen

 

Von Caspar Dohmen:

Mit der Pleite der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers begann 2008 die Wirtschaftskrise, und noch immer sind Politiker damit beschäftigt, Banken zu stabilisieren. Jetzt will ein Verein aus Bankern und Bürgern beweisen, dass ein anderes Geschäftsmodell möglich ist, wenn Anleger auf Zinsen verzichten und beim Bankgeschäft andere Regeln gelten. 2013 soll in Österreich die erste “demokratische Bank” eröffnet werden. Dass solche Alternativen funktionieren können, zeigen die GLS Bank, Triodos oder die Umweltbank. Sie agieren jedoch bis heute in einer Nische. Können sie da herauskommen oder werden die Platzhirsche ihre Bemühungen hintertreiben, um sie von den Finanzmärkten zu drängen?

Produktion: SWR 2013
Redaktion: Wolfram Wessels

Informationen zur Sendung finden Sie unter www.ARD.de

Das Manuskript der Sendung können Sie hier als .pdf (496 KB) herunterladen.