Ein neues Buch von Bernard Lietaer zeigt den Weg zu einer zukunftsfähigen Welt und fordert konkrete Handlungen.

Lietaer fordert neue Sichtweise und drei überlebenswichtige Paradigmenwechsel. Mit untauglichen Mitteln versuchen wir halbherzig das komplizierte Uhrwerk unserer Welt zu reparieren. So wird das nichts. Das bringt uns aus der Krise nicht heraus. Die Zeit ist gekommen, eine völlig andere Sichtweise zu wählen und uns selbst und unsere Welt durch „drei Paradigmenwechsel“zu führen. Dies fordert Bernard Lietaer in diesem Buch, das er auf seinem Sterbebett diktierte.

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Finance Watch ist eine unabhängige gemeinnützige Mitgliederorganisation, die 2011 ins Leben gerufen wurde, um ein Gegengewicht zur mächtigen Lobby der Finanzindustrie zu schaffen. Unsere Aufgabe ist es, in den Debatten um wichtige Finanzmarktreformen die Stimme der Gesellschaft zu stärken. Dies tun wir, indem wir als Bürgeranwalt gegenüber dem Gesetzgeber und der Öffentlichkeit das Gemeinwohlinteresse vertreten. […]

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Ein Blick in die tägliche Presse zeigt: Ob Hunger, Umweltzerstörung, Klimawandel, Finanzmarktkrise, soziale Ungleichheit oder Arbeitslosigkeit – die (ökonomischen) Probleme unserer Zeit sind vielfältig und komplex. Die Antworten der akademischen VWL, privaten Forschungsinstituten und der Presse sind hingegen meist eindimensional. Ein wichtiger Grund hierfür ist, dass die dahinter liegenden theoretischen Konzepte meist ein und derselben […]

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Die holländische Stiftung STRO (Social Trade Organisation, vormal Strohalm) wurde bereits 1970 von Henk van Arkel gegründet. Ihr ursprünglicher Fokus auf umweltpolitsche Themen ist dabei vor allem in den letzen 20 Jahren immer weiter zu Gunsten von Aktivitäten im alternative Wirtschaftsberich und vor allem in Komplämentärwährungen gewichen – immer der Überzeugung folgend, dass wirtschafltiche und […]

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Die privaten Banken schöpfen Geld, jedes Mal, wenn sie einen Kredit verleihen. Damit entsteht aus dem Nichts ein Guthaben, das gleich bleibt und eine Forderung, die mit dem Zins ständig wächst. Deshalb sind die Schulden weltweit heute so groß, dass sie mit der gesamten vorhandenen Geldmenge nicht mehr bezahlt werden können. Der Autor erklärt eingängig […]

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In der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise werden wieder vermehrt Alternati- ven zum bestehenden Geldsystem diskutiert. Das vorliegende Discussion Paper bietet einen Literaturüberblick zu ausgewählten alternativen Geldkonzepten. Zum einen wer- den Ansätze der Systemergänzung durch Komplementärwährungen identifiziert, wel- che meist auf lokaler oder regionaler Ebene Dysfunktionalitäten des staatlichen Geldes ausgleichen wollen. Zum anderen werden verschiedene Vorschläge […]

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Damit wir zukünftig ALLE die Gewinner sind Ein leicht verständliches Plädoyer für neues Geld, das zinsfrei, gerecht und stabil ist. Das Buch liefert eine Argumentation für eine neue Bewegung, die von unten entsteht und die Druck auf Politik und Wirtschaft ausübt, um endlich auch ein Geldsystem zu schaffen, das den Menschen dient und nicht dem […]

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Währung ist für die meisten von uns selbstverständlich das nationale gesetzliche Zahlungsmittel, z.B. der Euro, den wir jeden Tag benutzen. Aber es gibt viele Formen von sogenannten Komplementärwährungen, die den Euro ergänzen, ohne ihn ersetzen zu wollen: Regionalwährungen wie der Chiemgauer, Bonussysteme und Kundenbindungsprogramme (Unternehmenswährungen), Business-to-Business-Währungen (Bartersysteme und WIR-Bank), staatliche Parallelwährungen, Tauschringe und Zeitbanken , so genannte Virtuelle und Krypto-Währungen wie z.B. Bitcoins, Energiewährungen, Freebanking und andere Komplementärwährungen. Jede von ihnen füllt eine andere Nische in unserem wirtschaftlichen Ökosystem. Eine Vielfalt von Geldsystemen ist dabei genauso nützlich für die Entfaltung unserer Beziehungen und Gesellschaft, wie die Artenvielfalt für eine nachhaltige Umwelt.

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Alle großen Religionen kennen das Zinsverbot, im Islamic Banking wird es bis heute gefordert. Ganz weltliche Unternehmen sind die schwedische JAK-Genossenschaftsbank, in der zinsfrei gespart und geliehen werden kann, die Regionalwährungen oder die auf den Kaufmann Silvio Gesell zurückgehende Idee des Freigeldes – einer „umlaufgesicherten“ Währung. Angesichts der Unwirksamkeit der klassischen finanzwirtschaftlichen Instrumente in zunehmenden Finanzkrisen greifen sogar konservative Kreise zu unorthodoxen Maßnahmen: Im Juni 2014 hat die Europäische Zentralbank einen Leitzins erstmals unter 0% gesenkt: Werden Negativ-Zinsen Teil des geldpolitischen Werkzeugkoffers?

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Die meisten Menschen denken, dass Geld vom Staat gemacht wird bzw. von den Zentralbanken. Aber die Zentralbanken geben nur das Bargeld heraus, also ca. 10% des Geldes. Nur ein Bruchteil ist direkt staatlichen Ursprungs, nämlich das Münzgeld. Rund 90% der Geldmenge wird hingegen von Privatbanken durch Kreditvergabe geschöpft, die damit Geld verdienen. Um die Macht […]

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