Leander Bindewald schloss sein Studium an der Universität Freiburg mit einem Diplom in Neurobiologie (2007) und einem Magister Artium in Philosophie und Wirtschaft (2009) ab und arbeitet seitdem zum Thema Währungsvielfalt in verschiedenen Länder in Europa und Amerika.

Als Projektmanager und Berater für Komplementärwährungen bei der New Economics Foundation in London, einem unabhängigen Forschungsinstitut für Postwachstumsökonomie und nachhaltige Wirtschaftsformen, betreut er dort seit 2012 das im EU Interreg Programm geförderte Forschungsprojekt „Community Currencies in Action“ (CCIA).

Darüber hinaus ist er seit 2015 Doktorand am Institute for Leadership and Sustainability der Universität Cumbria.

Mehr zu seiner Person und seinen Aktivitäten auf www.CriteriCal.net.

Veröffentlichungen von Leander Bindewald auf monneta.org:

Bericht von der 3. Forschungskonferenz zur Währungsvielfalt, Brasilien(1. November 2015)

 

AEMS Summer School an der Wirtschaftsuniversität Wien, 15. – 31. Juli 2015

Die Wirtschaft von Morgen muss sich an zukunftsfähigen Konzepten orientieren. In der Sommer-Universität werden Einblicke in die Alternativen zu bestehenden Wirtschafts- und Finanzmodellen geboten. Zahlreiche namhafte Professoren gehören zu den Vortragenden.

Zielgruppe: StudentInnen, Gemeinwohl-UnternehmerInnen, MitarbeiterInnen in Gemeinwohl-Unternehmen sowie interessierte Privatpersonen
ECTS Anrechung: 5 ECTS Punkte (Die Wirtschaftsuni Wien wird die AEMS als freies Wahlfach mit 5 ECTS anrechnen)
Sprache: Englisch

 

OeAD-Housing Office Summer University

 

In der Summer School werden Inhalte angeboten, die nicht zum Standard-Lehr-Programm einer Universität gehören. Vielmehr geht es um den State of the Art der alternativen Ansätze, konkrete Lösungsvorschläge für ein neues Wirtschaften und die dafür notwendigen Voraussetzungen. Dabei werden die natürlichen Grenzen als auch der Faktor Mensch gleichermaßen berücksichtigt.

Die AEMS Summer School ist ein Kooperationsprojekt der Universität für Bodenkultur (BOKU), Gemeinwohl-Ökonomie und OeAD-Housing Office. Am 16. März 2015 wurde sie mit dem Umweltpreis der Stadt Wien ausgezeichnet. Besonders hervorgehoben wurde von der Jury der Wille, Neues in die Welt zu setzen und dafür die notwendige Extrameile zu gehen – was speziell für Non-Profit-Projekte eine besondere Herausforderung darstellt.

Infos und Anmeldung: http://summer-university.net/study-abroad/aems-vienna/
Programm: http://summer-university.net/wp-content/uploads/2015/03/AEMS-Program-20151.pdf
Flyer zum Download: http://summer-university.net/wp-content/uploads/2015/02/AEMS-2014-Report-web.pdf

Einladung zur Unterstützung in Form von Stipendien: Im Sinne der sozialen Tarifgestaltung möchten wir all jenen den Besuch der Summer School ermöglichen, die sich eine Teilnahmegebühr nicht leisten können. Gemeinwohl-Unternehmen oder Privatpersonen werden hiermit eingeladen, ein Stipendium in der Höhe von € 1000,- netto (volles Stipendium) pro Platz oder € 500,- netto (halbes Stipendium) zu finanzieren. Dafür werden die UnterstützerInnen auf der AEMS Website mit Name und Logo (für Unternehmen) als solche erkennbar gemacht und im Report zur Sommeruniversität veröffentlicht. Wenn Sie StudentInnen und die Summer School so unterstützen möchten, dann kontaktieren sie bitte das AEMS Organisationsteam unter aems@oead.at mit dem E-Mail Betreff „Gemeinwohl-Ökonomie“. Wenn Sie daran interessiert sind, ein Stipendium für die Sommeruniversität zu finanzieren, dann kontaktieren sie bitte das AEMS Organisationsteam unter aems@oead.at – bitte „Gemeinwohl-Ökonomie“ angeben.

Prof. Dr. Christian Kreiß, Jahrgang 1962, studierte Volkswirtschaftslehre und promovierte in München über die Große Depression 1929 bis 1932. Nach neun Jahren Berufstätigkeit als Bankier in verschiedenen Geschäftsbanken, davon sieben Jahre als Investment Banker, unterrichtet er seit 2002 als Professor an der Hochschule Aalen Finanzierung und Wirtschaftspolitik. 2004 und 2006 hielt er an der University of Maine, USA, Master of Business Administration (MBA) Vorlesungen über Investment Banking. Christian Kreiß ist ein sehr gesuchter Vortragsredner, weil er sein großes Fachwissen dem Publikum spannend und allgemeinverständlich vermitteln kann.

Er hat zahlreiche Interviews im Rundfunk und Fernsehen gegeben und viel publiziert. Sein neues Buch ist 2013 erschienen unter dem Titel: Profitwahn – Warum sich eine menschengerechte Wirtschaft lohnt

Darin tritt Christian Kreiß gegen die Diktatur der Finanzmärkte an und gegen seine eigene Zunft – die Wirtschaftsexperten. Sie beraten die Regierungen der Welt und beeinflussen, was der Öffentlichkeit als wissenschaftliche Wahrheit verkauft wird. Mit historischen Fakten und aktuellen Zahlen entlarvt Kreiß das zu bitterem Ernst gewordene Monopoly-Spiel der Finanzindustrie. Er veranschaulicht, wie in der Vergangenheit jede wirtschaftliche Wachstumsphase in sozialen Unfrieden und Chaos umschlug. Seine erschreckende Bilanz: Wir selbst befinden uns am Ende einer solchen Periode. Es ist höchste Zeit für eine Gesellschaftsordnung, die Mensch und Umwelt gerecht wird. Auf dem Spiel stehen ein menschenwürdiges Dasein und echte Demokratie.

Prof. Dr. Christian Kreiß ist zu erreichen unter: christian.kreiss (at) hs-aalen.de

Mehr zu seiner Person und seinen Aktivitäten auf http://menschengerechtewirtschaft.de/

Jens Martignoni, Jahrgang 1963, Ausbildung als Ingenieur FH am Technikum Winterthur/Schweiz und MBA in Nonprofit-Management an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg/Schweiz, ist Dozent für Innovationsmanagement und Mathematik an verschiedenen Fachhochschulen und arbeitet seit vielen Jahren an der Entwicklung von alternativen Wirtschaftsformen und neuen Geldsystemen. Er ist Geschäftsführer von FleXibles, einem Verein zur Förderung neuer Arbeitsformen in Zürich, wo er die Abteilung Wirtschaftsforschung & Entwicklung leitet. Der Verein erbringt Dienstleistungen und Beratung im Bereich gesellschaftliche und soziale Innovationen und arbeitet an der Gestaltung und Simulation neuer Geldsysteme.

Ausgewählte Veröffentlichungen:
Masterarbeit „Typologie von Komplementärwährungen und Erfolgsfaktoren von Komplementärwährungsorganisationen“ Masterarbeit (PDF 6.0 MB)
„A new approach to a typology of complementary currencies“, Studie für IJCCR
„Currency-Innovation as an approach to the Euro-Crisis: List of 11 proposals“, Studie (PDF 85 KB)
„Entwicklung und Stand des ethischen Bankings in der Schweiz“, Fachartikel (PDF, 2.9 MB)

Fragen zu nachhaltigen Geldsystemen und Komplementärwährungen können Sie gern richten an: jmartignoni (at) flexibles.ch

Ludwig Schuster, geb. 1975, ist Projektmanager, Berater und Referent für nachhaltige Entwicklung, sowie Experte für Komplementärwährungen und alternative Geldsysteme. Zurzeit arbeitet er in der sinnwerkstatt Medienagentur GmbH als Strategieberater für öko-soziale Unternehmen. Seit vielen Jahren berät er nachhaltige Komplementärwährungs-Startups in Deutschland und Europa.

Ludwig Schuster engagiert sich in der Gemeinwohlökonomie-Bewegung und war Mitglied im Fachbeirat des Regiogeld-Verbands. Im Rahmen der Wissenschaftlichen Arbeitsgruppe Nachhaltiges Geld, die er mit gegründet und koordiniert hat, forscht er zu den monetären Ursachen des Wachstumszwangs und möglichen (geld-)ordnungspolitischen Ansätzen für eine nachhaltige Ökonomie.

Publikationen und Aufsätze zum Thema:

Mehr Informationen zu Ludwig Schuster hier.