Dr. Eva-Maria Hubert ist Ökonomin und arbeitet an wirtschaftshistorischen Fragen, Geldtheorien, Geldpolitik und komplementären Währungs- und Wirtschaftsformen. Aktuell entwickelt sie „mittlere Wege“ für Wirtschaft und Gesellschaft im 21. Jahrhundert. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter.

Publikationen:

  • Sozialtechnik Geld und Währungsmorphologie, in: Zeitschrift für Sozialökonomie, 172, Februar 2012.
  • Wirtschaften mit gedrosselten Wachstumsmotoren: Die Soziale Plastik als Zukunftsentwurf von Joseph Beuys, in: Dorothée Deimann, Simon Mugier (Hrsg.): Schöpfungskraft Wirtschaft, Basel, edition gesowip, März 2011.
  • Wirtschaften mit gedrosselten Wachstumsmotoren: Die Soziale Plastik als Zukunftsentwurf von Joseph Beuys, Zeitschrift für Sozialökonomie, 166, November 2010.
  • Benoît B. Mandelbrot und Richard L. Hudson: Fraktale und Finanzen – Märkte zwischen Risiko, Rendite und Ruin, Zeitschrift für Sozialökonomie, 164, April 2010.
  • Zinsfunktionen und das Problem doppelter Inkonsistenz, Zeitschrift für Sozialökonomie, 160, April 2009.
  • Joachim Bauer: Prinzip Menschlichkeit – Warum wir von Natur aus kooperieren, Zeitschrift für Sozialökonomie, 158, Oktober 2008.
  • Marktversagen, Verschwendung und bürgerschaftliches Engagement: Versuch zur ökonomischen Begründung von Regionalgeld, Zeitschrift für Sozialökonomie, 152, April 2007.
  • Tauschringe und Marktwirtschaft: Eine ökonomische Analyse lokaler Komplementärökonomien, Berlin, Duncker & Humblot, 2004.
  • Struktur öffentlicher Finanzen in Württemberg-Baden von 1945 bis 1952, St. Katharinen, Scripta Mercaturae, 1998.

    Eva-Maria Hubert ist über folgende e-mail zu erreichen: em.hubert(at)arcor.de

Veröffentlichungen auf monneta.org:

Sozialtechnik Geld und Währungsmorphologie (Mai 2012)

Zinsfunktionen und das Problem doppelter Inkonsistenz (April 2009)

Marktversagen, Verschwendung und bürgerliches Engagement (April 2007)

Tauschringe, Regios, Bartergeschäfte … Alternative Verrechnungssysteme für eine bessere Welt? (17. Mai 2010)

Eva-Maria Hubert und das Zinsproblem (2009 – Video 6min.)

von Dr. Eva-Maria Hubert, in: Zeitschrift für Sozialökonomie (ZfSÖ) 172/173, Mai 2012

Was ist Geld? Wer denkt, das ist doch ganz einfach, es ist ein Zahlungsmittel, der hat Recht. Geld ist Zahlungsmittel. Zahlungsmittel zu sein, das ist seine ureigenste Aufgabe – und zwar unabhängig davon, ob es als Muschel-, Weizen-, Münz- oder Papiergeld, ob es als Zeit- oder Internetwährung auftritt. Zusätzlich kann Geld auch als Rechenmittel und Wertspeicher dienen. Doch das „Agens Geld“ ist weit mehr: Es ist eine Sozialtechnik und zwar eine, die sich über Jahrtausende hin entwickelte und immer noch weiterentwickelt.

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