Dr. Hugo Godschalk ist gebürtiger Niederländer (Jahrgang 1957), studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Münster/Westfalen (1974-1979). Anschließend war er fünf Jahre wissenschaftlicher Mitarbeiter. Die Promotion zum Dr. rer.pol. erfolgte im Jahr 1982 über die zukünftige Geldordnung im Computerzeitalter. 1984 begann er seine Tätigkeit bei der GZS Gesellschaft für Zahlungs­systeme mbH (Eurocard) zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter zur Begleitung der EFTPOS-Pilotprojekte des deutschen Kreditgewerbes, später als Leiter der betriebswirt­schaftlichen Abteilung im Controlling der Unterneh­mensbereiche Eurocard, eurocheque und Zahlungssystementwicklung. Von 1990 bis 1993 war er anschließend als Senior Consultant im Bereich Zah­lungssysteme und electronic banking beim Beratungsunternehmen Ordina (Deutschland) GmbH. Seit 1993 ist er geschäftsführender Gesellschafter von PaySys Consultancy GmbH in Frankfurt am Main. Zusätzlich vertritt er seit 2000 die europäische Gruppe EPCA (European Payments Consulting Association) als managing director.

Er hat zahlreiche Gutachten verfasst, darunter – zusammen mit RA Klaus Hardraht – das Komplementärwährungsgutachten im Auftrag der Sparkasse Delitzsch-Eilenburg und ist der Autor der Bücher: „Die geldlose Wirtschaft. Vom Tempeltausch zum Barter-Club“, Ökonomie Alternativen 1, Basis-Verlag, Berlin 1986 und zusammen mit Dieter Suhr „Optimale Liquidität“, Fritz Knapp Verlag, Frankfurt 1986.

Hugo Godschalk ist über folgende e-mail zu erreichen: hgodschalk(at)paysys.de

www.paysys.de

Veröffentlichungen von Hugo Godschalk auf monneta.org:

Hugo Godschalk über Veränderungen (2009 – Video 7 min.)

Cash oder Karte? – Vom Verschwinden des Bargelds (17. Dezember 2012)

Komplementärwährungs-Gutachten für die Sparkasse Delitzsch-Eilenburg (30. März 2004)

Einführung in eine gerechtere Wirtschaftsform.

Eine Geldreform, die den Namen verdient, muss einige Zusammenhänge, die im bestehenden System von einem Nebel eingehüllt werden, klar und scharf voneinander unterscheiden und abgrenzen:

  • Leistungswerte (menschliche Leistung)
  • Nichtleistungswerte (Boden und natürlich vorhandene Ressourcen)
  • Waren (Tauschgüter mit intrinsischem Wert)
  • Geld (Tauschmittel und Wertmesser, ohne intrinsischen Wert
  • Kredit (Wertaufbewahrungsmedium)

Geld ist ein öffentliches Medium, das als Ausweitung des Menschen seine Fähigkeit erweitert, Leistung zu geben und zu empfangen.

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