Verursachen Fehler in unserem Geldsystem immer wieder Finanzkrisen? Systemkritische Fragen blieben in der Finanzkrise bislang unterbelichtet. Der neue Film »Fehler im Geldsystem?« zeigt in 7 ½ Minuten in anschaulichen Grafiken welche Folgen Zins und Zinseszins in der Finanzwirtschaft haben und wie systematisch von der großen Mehrheit der Bevölkerung zu den Vermögenden umverteilt wird.

Das Video wurde als Einspielfilm für Vorträge konzipiert und endet deshalb mit der Frage: „Wie können wir es besser machen?“, die anschließend diskutiert werden kann.

Dieses Video kann kostenlos auf der Vimeo Webseite heruntergeladen werden.

Ludwig Schuster, geb. 1975, ist Projektmanager, Berater und Referent für nachhaltige Entwicklung, sowie Experte für Komplementärwährungen und alternative Geldsysteme. Zurzeit arbeitet er in der sinnwerkstatt Medienagentur GmbH als Strategieberater für öko-soziale Unternehmen. Seit vielen Jahren berät er nachhaltige Komplementärwährungs-Startups in Deutschland und Europa.

Ludwig Schuster engagiert sich in der Gemeinwohlökonomie-Bewegung und war Mitglied im Fachbeirat des Regiogeld-Verbands. Im Rahmen der Wissenschaftlichen Arbeitsgruppe Nachhaltiges Geld, die er mit gegründet und koordiniert hat, forscht er zu den monetären Ursachen des Wachstumszwangs und möglichen (geld-)ordnungspolitischen Ansätzen für eine nachhaltige Ökonomie.

Publikationen und Aufsätze zum Thema:

Mehr Informationen zu Ludwig Schuster hier.

Roland Spinola, Dipl.-Ing., geboren in Köln, Studium in München, ist seit vielen Jahren als Trainer und Redner tätig. Er war lange Jahre in der Systemanalyse, im Vertrieb und in der Schulung der IBM tätig, zuletzt als Leiter der Führungskräfte-Entwicklungsprogramme. Während seiner 24 Jahre bei der IBM war er unter anderem sechs Jahre als Dozent am internationalen Schulungszentrum in Brüssel. Anfang der 80er Jahre führte er das Herrmann Dominanz Instrument (HBDI) zur Denkstilanalyse in Deutschland ein. Seine Erfahrung mit diesem Modell und seinen vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten hat er in einem Buch und vielen Fachartikeln niedergelegt.

Roland Spinola war Mitglied im Fachbeirat des Regiogeld-Verbands und engagierte sich für eine lokale Komplementärwährungs-Initiative in Hessen. Er beschäftigt sich mit den teilweise dramatischen Veränderungen in der Welt und versucht, in Vorträgen und Seminaren Frühwarnzeichen aufzuzeigen und neue Verhaltenskonzepte vorzustellen. In seinen Vorträgen stellt er auch komplexe Zusammenhänge anschaulich dar und benutzt Bilder, Metaphern und Geschichten um die Verständlichkeit zu erhöhen.

Roland Spinola ist verheiratet, lebt in Fulda und hat drei inzwischen erwachsene Kinder. Er ist über folgende e-mail zu erreichen: info(at)rolandspinola.de

www.rolandspinola.de

Veröffentlichungen von Roland Spinola auf monneta.org:

Die Macht der Vielfalt – Nachhaltigkeit durch Balance zwischen Effizienz und Vielfalt (3. Januar 2013 )

Meine beiden Elefanten (3. April 2012)

Braucht Deutschland einen New Deal oder eine grundlegende Umwälzung? – ein Gespräch (16. November 2011)

Geld – Wurzel aller Übel? (23. April 2009)

Über die Gier (2009 – Video 6min.)

Das alte Geld stirbt, das neue wird verschlüsselt, sicher, dezentral und nutzerfreundlich sein.

No Future an den Finanzmärkten des alten Jahrtausends. Das Geld der Zukunft basiert auf Dezentralbanken und Open Source, ist frei konfigurierbar und jeder Nutzer darf an verschiedenen Systemen gleichzeitig teilnehmen.

Das alte Geld stirbt. Es war vorhersehbar, dass ein Wirtschaftssystem, dessen Zweck es nur noch war, Geld auf Geld zu häufen, irgendwann ein Problem bekommen musste: Wer glaubt schon, dass der Zweck des Wirtschaftens Geldmacherei ist? Geld kann man nicht essen, es leistet nichts, es ist ein bloßes Werkzeug. Der Glaube ans Geld bricht mit den Milliardenverlusten, die derzeit von Privatseite zum Staat verlagert werden. Und der Staat bricht mit seinen Schulden, noch nie seit Beginn des Google-Zeitalters war der Begriff „Staatsbankrott“ so populär.

Die Dematerialisierung des Geldes

Wir wissen, was die Erfindung von mp3 und Tauschbörsen mit der Musikindustrie angestellt hat. Die Entkoppelung der Musik von einem (Ton-)Träger erleichterte die Verteilung so sehr, dass die Industrie, die sich rund um die Verteilung entwickelt hatte, nicht mehr in diesen Maße benötigt wurde.

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