Warum geht die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander und was hat unser Geldsystem damit zu tun?

Von Helmut Creutz.

Veröffentlicht in: Zeitschrift für Sozialökonomie Nr. 164/165, April 2010

Helmut Creutz erläutert den Zusammenhang zwischen Inflation und Zinsen und die Wirkung einer Umlaufsicherung und belegt seine Thesen mit Statistiken zu Geld und Inflation.

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Ergänzende Darstellungen:

von Eva-Maria Hubert, in: Zeitschrift für Sozialökonomie Nr. 160/161, April 2009

Einführung
Unterschiedlichste Faktoren seien für die jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten verantwortlich. Regelmäßig werden auch das zu geringe Niveau von Schuldzinsen und übermäßige Renditeansprüche angeführt, sie rücken verstärkt in die öffentliche Diskussion. Doch verwischen zahlreiche Finanzinnovationen zunehmend die Grenzen zwischen Eigen- und Fremdkapital. Wenn daher im Folgenden vereinfacht von Zinsen die Rede ist, handelt es sich um Geldzinsen auf eigenes und fremdes Geldkapital, genauer: Zinsen werden hier als „Preis eigenen und fremden Geldes“ definiert, ein Vorgehen, das gerechtfertigt erscheint durch die überwältigende Dominanz von Anlageentscheidungen als rein monetäre Entscheidung. Interessanterweise lässt eine solche Sichtweise die komplexe Funktionalität des Zinses deutlicher hervortreten.

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von Gerhard Scherhorn.

Veröffentlicht in: Zeitschrift für Sozialökonomie Nr. 156/157, April 2008

Inhalt:
1 Liberalisierung als Restauration
2 Eine Gegenvision: Demokratischer Wohlstand
3 Die Privilegien der Oligarchie …
4 … lassen sie sich noch rechtfertigen?
5 Für eine Verpflichtung des Kapitals!
Anmerkungen

Auszug:
Das Wort von der Gier des Finanzkapitals entnehme ich dem Titel von Philipp Augars Buch „The greed merchants.“ Das Wort ging in letzter Zeit auch im Kreis der Finanzinvestoren selbst um; dort drückte es wohl eher die Angst vor der Überdehnung der jüngsten Spekulationsblase aus. Mir geht es nicht um die periodische Übersteigerung der Gewinnerwartungen, sondern um die Strukturen, die dem Finanzkapital die Gier nach immer größeren Anteilen an den Wirtschaftserträgen ermöglichen, ja geradezu aufdrängen. Diese Strukturen haben ihren letzten Schliff bekommen, als in den 1980er Jahren der internationale Kapitalverkehr liberalisiert und damit die Globalisierung eingeleitet wurde.

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