Die holländische Stiftung STRO (Social Trade Organisation, vormal Strohalm) wurde bereits 1970 von Henk van Arkel gegründet. Ihr ursprünglicher Fokus auf umweltpolitsche Themen ist dabei vor allem in den letzen 20 Jahren immer weiter zu Gunsten von Aktivitäten im alternative Wirtschaftsberich und vor allem in Komplämentärwährungen gewichen – immer der Überzeugung folgend, dass wirtschafltiche und monetäre Bedingungen die Hauptdeterminanten unserer gesellschaftlichen Gestaltungsmöglichkeiten darstellen.

Seit 1995 haben sich die Forschungs- und Pilotprojekte von STRO auf Lateinamerika fokussiert, wo sowohl die negativen Effekte der Geldwirtschaft am deutlichsten zu spüren waren und mit der “Economia solidaria” bereits eine erstarkende Gegenbewegung vorhanden war. Dabei zielten die Lösungsvroschläge stets auf die Unterstützung kleiner Unternehmen und nachhaltiger Gemeinschaften ab.

STRO ist im Bereich der Komplementärwährungen vor allem für das C3 model und die Cyclos Software bekannt, die von vielen Komplementärwährungen und anderen nicht-kommerziellen Finanzdienstleister verwendet wird.

Heute unterhält STRO Initiativen in Uruguay, Brasilien, Honduras, Costa Rica and El Salvador und hat neuerdings auch wieder Projekt in Europa, vor allem in Holland, Spanien, Norwegen und Portugal. STRO ist auch der Hauptpartner im EU Projekt DigiPlay4Growth.

The current economic and financial crisis clearly shows that the current monetary system with its interest bearing money doesn’t work at all. For two decades, the STRO Group has been working on new ways to make money work to get regions out of economic crises. STRO has developed and tested monetary tools in pilot projects and built the banking software that supports these tools. The Spend Local campaign aims to promote the worldwide use of STRO tools. Presently STRO has a whole range of instruments and approaches available to support private or public initiatives that make money work and stimulate economies.”

Zitat von der STRO website http://www.socialtrade.nl

Mit Regionalgeld werden regionale Kreisläufe und gemeinnützige Vereine vor Ort gefördert. Folgende Regiogeld-Netzwerke sind seit mehreren Jahren aktiv, um die Kaufkraft an die Region zu binden und zinsgünstige Finanzierungen zu ermöglichen:

  • Landkreise Rosenheim und Traunstein: Chiemgauer

  • Berchtesgadener Land: Sterntaler

  • Stadt und Landkreis Freising: Bärling

  • Oberland, München, Darmstadt und weitere Regionen: Regio

Bekannt ist das Regiogeld vor allem in Form von baren Scheinen: Chiemgauer, Sterntaler, Ampertaler und viele andere „Taler“ und „Blüten“ wandern in den Regionen umher.

Eine Karte – viele Möglichkeiten.

Aus den Erfahrungen mit dem Chiemgauer hat die Regios eG ein softwaregestütztes System entwickelt, welches die Einführung und Betreuung von Regiogeld stark vereinfacht. Kern dieses Konzepts ist die Regiocard in Kombination mit Regiogeld-Konten. Mit der Regiocard können Zahlungen bargeldlos abgewickelt werden. Verbraucher melden sich kostenfrei bei ihrem Regiogeld-Verein an und erhalten innerhalb von 14 Tagen die Regiocard zugeschickt. Die Regiocard funktioniert wie eine EC-Karte: Die Kunden können mit ihr Gutscheine von ihrem Konto »abheben« oder auch direkt am Terminal an der Kasse bezahlen. Mit dieser Karte ist Regiogeld in der modernen Welt des elektronischen Zahlungsverkehrs angekommen. Sie macht den Umgang mit Regiogeld einfach und leicht verständlich – für Anbieter, Verbraucher und Vereine. Um den Service für die Verbraucher anbieten zu können, benötigen Regiogeld-Unternehmer ein Regiocard-Kartenlesegerät. Dieses kostet 10 Regio/Euro im Monat, in Kombination mit einem ec-Terminal kosten beide Terminals 15 Regio/Euro.

Die Rechenzentrale für Regiogeld-Initiativen

Die Regios eG ist derzeit Rechenzentrale für den Chiemgauer und den Sterntaler. Sie sorgt dafür, dass die Regiogeld-Kasse stimmt, dass die Regiogeld-Nutzer bequem und komfortabel bezahlen können und mit Hilfe des elektronischen Regiogeldes auch größere Summen bewegt werden können. Um einen Umsatz von vier Millionen Chiemgauer bewegen zu können, braucht es im Hintergrund ein geräuschloses Abwicklungssystem. Mit Karte zahlen und dabei automatisch einen guten Zweck begünstigen, per Knopfdruck 10.000 Chiemgauer überweisen oder 100 Chiemgauer in bar abheben.

Für unsere Regiocard sind die Regiogeldkonten die technische Grundlage. Unternehmen und Vereine, die am Regiocard-System teilnehmen, benötigen ein Regiokonto. Auf dieses werden die Zahlungen der Verbraucher und die Ausschüttungen für die Vereine gebucht. Bei Zahlungen zwischen Regiokonten (also von Regiokonto zu Regiokonto) wird keine Rücktauschgebühr fällig. Dieser Regionalbeitrag wird erst erhoben, wenn von einem Regiokonto auf ein anderes Bankkonto überwiesen wird, welches nicht Teil des Regiokonten-Systems ist. Die Regios eG versteht sich auch als Dienstleister für Regiogeld-Initiativen.

http://www.regios.eu/

Die Mitglieder der Wissenschaftlichen Arbeitsgruppe nachhaltiges Geld haben sich zum Ziel gesetzt, folgende Fragen tiefergehend zu analysieren:

  • Verhält sich Geld so neutral, wie es die Wirtschaftswissenschaft in den meisten ihrer Modelle voraussetzt? Oder treibt die Konstruktion des Finanzsystems, treibt das Geld selbst wirtschaftliches Wachstum mit an?
  • Inwieweit ist die Geldarchitektur auf Wachstum angewiesen, um ihre eigene Stabilität nicht zu gefährden?
  • Eröffnen sich der Politik hier neue, bisher übersehene Gestaltungsspielräume, um das Wachstumsparadigma zu überwinden?

Mitgleider sind derzeit:

http://geld-und-nachhaltigkeit.de

Die New Economics Foundation (NEF) ist eine Ideenschmiede in Großbritannien, die soziale, wirtschaftliche und ökologische Gerechtigkeit fördert. NEF ist seit 1996 das führende gemeinnützige Forschungsinstitut Großbritanniens für das Studium von Geld, Kredit und komplementären Währungen.

www.neweconomics.org

Die WIR Bank ist eine gesamtschweizerische und genossenschaftlich geführte Mittelstandsbank mit sieben Filialen, zwei Agenturen und über 270 Mitarbeitern, die aus der 1934 von Werner Zimmermann gegründeten Selbsthilfeorganisation WIR Wirtschaftsring-Genossenschaft hervorging. Was als Netzwerk von 300 Firmen und Privatpersonen begann, umfasst heute (2017) 60.000 Konten, davon 45.000 Kleine und Mittelständische Unternehmen, die 2013 mithilfe der Komplementärwährung WIR einen Mehrumsatz von 1,43 Mrd. CHW generierten.

Zusätzlich zu gewöhnlichen Bankdiensten in Schweizer Franken betreibt die WIR Bank das WIR System. Es funktioniert als bargeldloser Zahlungsverkehr mit einer eigenen, wertmäßig 1:1 an den Schweizer Franken gekoppelten Währung (ISO-Zertifikat: CHW). WIR-Guthaben werden nicht verzinst, WIR-Kredite sind regelmäßig günstiger als Kredite in der Landeswährung. Ab 2017 gibt es einen zinslosen Sofortkredit in Höhe von 10.000 CHW für jedes teilnehmende Unternehmen. WIR-Transaktionen sind nur innerhalb des WIR-Kontenverbunds möglich. Als Kreditinstitut mit Banklizenz ist die WIR-Bank in der Lage, ihren Kunden kombinierte Kredite in Schweizer Franken (CHF) und WIR (CHW) anzubieten, die nach Angaben der WIR-Bank „langfristig betrachtet die preiswertesten Finanzierungsangebote auf dem Schweizer Markt“ darstellen.

Mit der Neugestaltung der WIR Produkte und des Erscheinungsbildes (siehe historische Entwicklung der Logos) gibt es seit 2017 auch eine eigene Handy App und Bankkarte (WIRpay) die WIR Zahlungen mit regulären Visa Zahlungen verbindet sowie einen neuen online Markplatz (WIRmarket).

WIR Bank (Schweiz) im Web:

Homepage: http://www.wir.ch/
Onlinebanking Portal: https://wwwsec.wir.ch/
Marktplatz: https://wirmarket.ch/

Facebook: https://www.facebook.com/wirbankgenossenschaft
Twitter: https://twitter.com/wirbank
google+: https://plus.google.com/106580524068869511405

Postanschrift/Geschäftsstelle

Kontakt

Tel: +41 (0)848­ 947 947

Mail: info (at) wir.ch

za:rt ist eine in Österreich beheimatete Initiative für praktische Vernetzungsaktivitäten zwischen Komplemetärwährungs- und Tauschsystemen. Den Vernetzungsgruppen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz stellt der Verein seine Plattform zur Verfügung. Deren Vertreter sind mit Sitz und Stimme in den Beirat des Vereinsvorstandes delegiert. Auf jährlichen Treffen, legen die teilnehmenden Systeme die gemeinsamen Regeln fest. Basis dafür sind die geltenden Regeln.

Die Haupttätigkeitsfelder des Vereins:

Clearing: Das „3Länder Clearing“ ist eine Plattform zur überregionalen Verrechnung zwischen Tauschkreisen, Tauschringen, Kooperationsringen, Regiogeldern etc. im deutschsprachigen Raum. Jedes System definiert den Wert seiner Verrechnungseinheit zur „Stunde“. Diese Größe bildet die Basis für die gegenseitige Verrechung.

Vernetzung: Auf einem gemeinsamen überregionalen Marktplatz verwalten die beteiligten Systeme auch ihre Angebote und Nachfragen, die für die jeweils anderen Systeme von Interesse sind.

Software: Seinen Mitgliedern bietet za:rt professionelle Beratung, Einrichtung und Support bei der Nutzung der Online-Bezahlplattform Cyclos. Die Software zur Verwaltung komplementärer Währungssysteme wurde ursprünglich von der niederländischen gemeinnützigen STRO Foundation entwickelt wurde und kann inzwischen eine große weltweite Entwickler- und Anwendergemeinde verzeichnen.

Projekte: Der Verein beteiligt sich an Förderprojekten und initiiert eigene Projekte, um grenzüberschreitende Zusammenarbeit um den Bodensee und gemeinsame Projektentwicklung in unterschiedlichen Themenbereichen zu forcieren, die auf dem Einsatz von regionalen Zahlungsmitteln basieren. Dazu zählt das von 2008 bis 2011 durchgeführte Interreg geförderte Projekt „Gemeinschaft Vorsorge Nahversorgung“, an dem sich fünf Partner aus Deutschland, der Schweiz und Österreich beteiligt haben.

za:rt im Web:

Homepage: http://www.zart.org/

Vernetzungs- und Clearing-Plattform: https://zart.cyclos-srv.net/3lc/do/login

Postanschrift/Geschäftsstelle

Verein für Zusammenarbeit regionaler Tauschsysteme/Transaktionssysteme
Weidenweg 2
A 6850 Dornbirn
ZVR-Zahl: 023089021

Kontakt

Tel. +43 (o)664 6366161

Mail: info (at) zart.org

Vereinsvorstand:
Gernot Jochum-Mueller, Dornbirn (A), Obmann, GVN Interreg Projekt
Rolf Schilling, Bildstein (A), Kassier, 3Länder Clearing
Heidi Lehner, Zürich (CH), Schriftführerin, deutschsprachiges Cyclos Netzwerk

Die Initiative TALENT Schweiz ist eine Tauschbörse mit eigener Währung und bietet „Schweizweites Tauschen mit Alternativwährung“. TALENT ist ein zinsfreies Tauschmittel, das ein Gegengewicht zur Globalisierung der Märkte bildet.

1993 wurde das TALENT von der INWO gegründet. Seit 2001 ist TALENT Schweiz ein eigenständiger Verein.

Seinen Mitgliedern bietet TALENT Schweiz eine Vernetzungsplattform mitsamt Online-Marktplatz, wo Angebote eingestellt und über TALENT-Mitgliederkonten bargeldlos bezahlt werden können. Getauscht werden Waren und Dienstleistungen, professionelles und selbst gemachtes.

Die Durchführung von lokalen Veranstaltungen und Tauschmärkten wird von den Mitgliedern eigenständig in Regionalgruppen organisiert. Zurzeit exisitieren Gruppen in folgenden Regionen:

 

TALENT Schweiz im Web:

http://www.talent.ch

Postanschrift/Geschäftsstelle

Verein Talent Schweiz
5000 Aarau

Kontakt

Tel.  +41 (0)44 586 84 53

Skype: talentschweiz
Mail: info (at) talent.ch

Sekretariat:
Ursula Dold
Tel. +41 (0)44 586 84 53
Sprechzeiten Montags von 08.30 – 11.30 Uhr
Mail: sekretariat (at) talent.ch

Präsidentin:
Foto UD f Webseite 006_klein_col
Ursula Dold
Postfach 459, 9113 Degersheim
Tel. P. +41 (0)71 511 25 93
Mail: ursuladold (at) talent.ch

 

 

Der Regiogeld Verband ist ein Fachverband von Herausgebern regionaler Zahlungsmittel, Gruppen, die die Herausgabe von regionalen Zahlungsmitteln vor Ort prüfen und Förderern der Idee.

Die Mitglieder des Netzwerkes verpflichten sich bei ihren Regiogeld-Aktivitäten zu vereinbarten Werten und Qualitätsprinzipien.

Sie stehen im Austausch, bilden Netzwerkknoten, bringen eine neue Form vom Nachhaltigkeit in das Geldsystem und entwickeln innovative regionale Finanzsysteme in der Praxis mit. Durch das Netzwerk wird Öffentlichkeitsarbeit für die Idee eines mehrstufigen Geldsystem geleistet, Mitgliedsinitiativen beraten und die Herausgeber von regionalen Geldern in die Vernetzung und den Austausch integriert.

Seine Mitglieder unterstützt der Verband durch:

Austausch und Vernetzung

Vernetzungstreffen
Mailingliste

Entwicklung & Beratung

REGIO Handbuch als Wissensspeicher
Vorträge & Workshops
Wissenschaftliche Begleitung

Information und Repräsentation

Präsentation der Netzwerkpartner auf Messen & Kongressen
Durchführung thematischer Veranstaltungen
Bereitstellung gemeinsamer Informations- und Bildungsmaterialien

Ressourcen und Infrastruktur

Mikrokredite durch ein Mikrokreditinstitut

 

Der Regiogeld Verband im Web:

Homepage: www.regiogeld.de

twitter: https://twitter.com/regionetzwerk

Online Magazin „Private Money“: http://sho.rtlink.de/QLs4pp4

Postanschrift/Geschäftsstelle

Regiogeld e.V.
Olvenstedter Str. 10,
39108 Magdeburg

Kontakt

Tel. +49-(0)39344 999799

skype: frank.jansky
Email: frank.jansky (at) regiogeld.de.

Gesprächstermine/Beratungstermine

Für Interviewanfragen, Beratungen oder sonstige Anfragen können Sie mit dem Vorstand, Herrn Rechtsanwalt Frank Jansky, unter doodle.com/rajansky direkt einen Termin vereinbaren.

Fairventure ist „eine Initiative zur Vernetzung kulturkreativer Menschen, die einander undogmatisch und interessiert begegnen“.

Das Ziel von Fairventure ist, das Verbindende der verschiedenen Disziplinen und Fachgebiete in einer Zusammenschau sichtbar zu machen. Die Idee von Fairventure wurde wesentlich durch die Ideen von Paul Hawken inspiriert, der die weltweite Bewegung des Wandels als „Immunsystem der Erde“ bezeichnet. Wenn man diese Vorstellung ernst nimmt, ergeben sich neue, aufschlussreiche Perspektiven. Erfolgreiche Firmen verstehen sich als „chaordische Organisationen“, das Konzept der Open-Source-Bewegung beruht auf einem ähnlichen Verständnis vom Zusammenwirken und -arbeiten: Organismus und Leben sind außerhalb von Biologie und Medizin keine bloßen Metaphern, sondern auch auf sozialem und ökonomischem Feld Begriffe, die Tatsachen beschreiben.

Fairventure Kongresse und Konferenzen werden durch einen gemeinnützigen Verein veranstaltet. Die Ticketpreise tragen zur Deckung der Kosten bei. Die Mitwirkenden erhalten bei Bedarf eine Erstattung ihrer Kosten und ggf. ein kleines Honorar.

Die erste Konferenz fand 2012 in Leipzig statt. Darauf folgende Veranstaltungsorte waren 2013 Langenberg, 2014 Berlin, 2015 Stuttgart und Steyerberg.

Weitere Betätigungsfelder sind Wirtschaftskurse in Schulen und mit Jugendlichen (link zu MONNETA Bildungsangeboten).

http://fairventure.de/